In diesem Jahr sollen in Illertissen mehrere Straßen repariert werden: Die größten Maßnahmen hat das Tiefbauamt in einer Liste zusammengefasst, die nun in einer Sitzung des Bauausschusses präsentiert wurde. Dazu gehören die Vöhlinstraße Ost (bis zum Ziegelweg), Teile von Auer Straße und Rudolf-Diesel-Straße, die Straße „Zur Siede“ (von Lessingstraße bis zur Firma Improtec), die Straßen „An der Linde“ und Kneippweg, die Dietenheimer Straße (vom Fachmarktzentrum bis zum Bahnübergang), die Marienstraße, die Nordstraße sowie der Ölmühlweg vom Krautweg bis zur Staatsstraße 2031. Dafür sind Kosten in Höhe von rund 675.000 Euro angesetzt.
Es handele sich nicht um Ausbauten, sondern um Erhaltungsmaßnahmen, betonte Tiefbauamtsleiter Bernd Hillemeyr. Das Budget hierfür sei zuletzt erhöht worden – und das ist auch nötig: „Die Fahrbahnen werden jedes Jahr schlechter.“ Erfasst werden die Illertisser Straßen durch das Straßenerhaltungsmanagement. Je nach Zustand werden Schulnoten vergeben, von eins (sehr gut) bis fünf (mangelhaft).
Es kommt nicht nur auf die Noten an
Stur nach Note abgearbeitet werden könne die Liste aber nicht, sagt Hillemeyr. Hier sei Flexibilität gefragt, neben dem Zustand der Oberfläche müssten auch Unterbau, Verkehrsbedeutung und Kanäle betrachtet werden. Die für 2019 zur Reparatur anvisierten Straßen hätten Zensuren von 3,8 bis 4,0, so Hillemeyr. Es gebe zwar schlechter bewertete Fahrbahnen, aber das liege dann etwa daran, dass sie, statt einer festen Schicht, nur über eine Kiesdecke verfügten. „Da gibt es nichts zu erhalten“, sagt Hillemeyr. Anders sei das, wenn durch die Mängel eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer entsteht. Dann sei Eile gefragt – und die fragliche Fahrbahn wandert in der Prioritätenliste nach oben. (caj)
Für Reparaturen ist Geld da - aber beim Straßenbau muss Illertissen künftig wohl sparen: Fehlende Einnahmen: Illertissen muss beim Straßenbau auf die Bremse treten