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Landkreis Neu-Ulm: Jugendtreffs im Landkreis Neu-Ulm: Hier treffen sich die jungen Leute

Landkreis Neu-Ulm

Jugendtreffs im Landkreis Neu-Ulm: Hier treffen sich die jungen Leute

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    Im Mehrgenerationenhaus in Illertissen steht Abwechslung an oberster Stelle. Die Jugendlichen können hier am Improtheater teilnehmen oder Konzerte besuchen.
    Im Mehrgenerationenhaus in Illertissen steht Abwechslung an oberster Stelle. Die Jugendlichen können hier am Improtheater teilnehmen oder Konzerte besuchen. Foto: Jens Carsten

    Neu-Ulm - drei Treffs in einer Stadt: In der größten Stadt des Landkreises gibt es auch die meisten Treffs für Jugendliche: Da wäre das Kinder- und Jugendhaus B 21 in der Stadt, der Jugendtreff „La Ola“ in Ludwigsfeld und der Jugendtreff in Pfuhl.

    Im B 21 in der Bradleystraße ist wohl am meisten geboten. Dort gibt es neben einem Discoraum und einer Boulderwand auch eine eigene Turnhalle, die die Jugendlichen nach Lust und Laune benutzen dürfen. Billard, Tischtennis, Kickern und einiges mehr stehen ebenso auf dem Programm. Regelmäßig finden auch besondere Aktionen statt, wie beispielsweise der jährliche Hallenflohmarkt, Racletteabende zum Jahresende, der Nightball, und das Kinder- und Jugendkino. Das Angebot im B 21 richtet sich an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Knapp 50 kommen täglich vorbei.

    Ruhiger geht es da im Jugendtreff „La Ola“in Ludwigsfeld zu. Neben einer Spielkonsole werden dort Tischtennis und Billard angeboten. Außerdem gibt es Gesellschaftspiele zum Ausprobieren. Besondere Koch- und Back, sowie Bastel- und Werkaktionen finden ebenfalls immer wieder statt. Auch dort richtet sich das Angebot an Jugendliche ab sechs Jahren.

    In Pfuhl ist das anders. Dort können Jugendliche erst ab zwölf ihre Zeit verbringen. Die Angebote sind ähnlich wie in Ludwigsfeld – mit der Besonderheit einer einzigartigen Kulisse. Denn vor ein paar Jahren haben Jugendliche dort bei einer Graffiti-Aktion das Äußere des Containers nach ihren Vorstellungen verschönert.

    In Vöhringen spielt die Musik: Im Jugendhaus in Vöhringen haben junge Menschen die Qual der Wahl. Denn es gibt immer was zu tun. Seien es Billard, Tischtennis, Brettspiele oder die kleine Werkstatt zum Tüfteln – jeder findet dort etwas für seinen Geschmack.

    Außerdem gibt es einen Fernsehraum, einen Tanzraum mit Spiegelwand und einen Raum nur für Mädchen. Wer Fragen zu Themen wie Ausbildung oder Bewerbung hat, kann sich zudem von den Jugendpflegern beraten lassen. Die Mitarbeiter Kerstin Zogalla, Günter Hiller und Thomas Köhler helfen bei allen Fragen weiter.

    Doch das ist längst nicht alles. Regelmäßig finden auch Konzerte im Jugendhaus statt. Und die Vöhringer Musikschule organisiert dort Vortragsabende für Instrumente wie beispielsweise Gitarre und Bass, erklärt Jugendpflegerin Kerstin Zogalla. Seit 16 Jahren veranstalten die Jugendpfleger zusammen mit den Jugendlichen zudem ein Streetball-Turnier im Sportpark. Die Angebote im Jugendhaus richten sich Zogalla zufolge an Jugendliche und junge Erwachsene ab zwölf Jahren.

    Die Straßer Spanferkelbrater: Das Jugendhaus MP 75 in Straß dürfte wohl vor allem für eines bekannt sein: das alle zwei Jahre stattfindende Saufest. Im kommenden September ist es wieder so weit. Dann gibt es im Jugendtreff Spanferkel und Schweinshaxen mit Knödeln und Sauerkraut. Das kündigt die Leiterin des Jugendhauses, Susanne Luge, bereits an. Mittlerweile ähnele es schon fast einem kleinen Dorffest.

    Wer gern bastelt oder backt, ist in Weißenhorn genau richtig

    Wenn im Jugendhaus nicht gerade Schweine gebraten werden, spielen die Jugendlichen dort meist Kicker, Darts oder Wikinger-Schach. Zudem bieten die sechs ehrenamtlichen Betreuer regelmäßig Ausflüge an, beispielsweise in eine Trampolinhalle. Im jugendhauseigenen Garten wird im Sommer zudem regelmäßig gegrillt und gespielt.

    Und für wen das nichts ist, der kann sich im Kreativraum austoben oder im Fernsehraum durch die Programme zappen und Filme ansehen. Das ganze Angebot des Jugendhauses in Straß richtet sich an Jugendliche ab 13.

    Chillen in Weißenhorn: Wer gern bastelt oder backt, ist in Weißenhorn genau richtig. Denn dort können Jugendliche ihr Können in Arbeitsgruppen testen. Doch es gibt noch mehr: Neben dem offenen Treff, wo Brettspiele gespielt, Filme geschaut und gekickert wird, können Jugendliche auch zum sozialen Kompetenztraining, das regelmäßig stattfindet, vorbeikommen.

    Und wer Sorgen hat, trifft bei der Leiterin des Jugendtreffs, Özge Virsevci, immer auf offene Ohren. Drei Mal pro Woche hat der Treff geöffnet – mittwochs, donnerstags und freitags, immer ab 15 Uhr. Angeboten werden Aktivitäten für Jugendliche ab der fünften Klasse.

    In Illertissen zählt Vielfalt: Abwechslung steht im Illertisser Jugendbüro an oberster Stelle. Denn Harry Heckenberger und Kathrin Grimm, die beiden Jugendpfleger der Stadt, bieten ihren Besuchern so einiges: Da wären Kochkurse, eigene Aktionstage für Jungs und Mädchen, Improtheater und vieles mehr.

    Im Sommer vergangnen Jahres starteten sie mit „Freaky Friday“ zudem eine eigene Konzertreihe mit Bands aus der Region. Außerdem unterstützen die Jugendpfleger den Illertisser Skatepark und organisieren dort auch immer mal wieder Veranstaltungen für die Jugendlichen.

    Räume in Altenstadt werden renoviert und neu gestaltet

    Das Jugendbüro selbst ist im Mehrgenerationenhaus in Illertissen untergebracht und an alles Wochentagen geöffnet. Dort gibt es neben Aufenthaltsräume auch eine Küche, in der die Besucher sich ausprobieren können – natürlich immer mit der Unterstützung der Jugendpfleger. Draußen im Garten geht es im Sommer sportlich zu: Dort werden regelmäßig Fußballturniere veranstaltet.

    Alles neu in Altenstadt: Der Jugendtreff in Altenstadt befindet sich seit September 2017 im ehemaligen Gebäude der Fahrschule Pölcher – aktuell werden die Räume renoviert und gestaltet. Immer mittwochs und freitags kommen zwischen 18 und 20 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 27 Jahren zusammen.

    Am Freitag findet zuvor ab 16 Uhr ein Kindertreff statt, hier sind Besucher von acht bis 13 Jahren willkommen. Es wird gewerkt, gekocht, getanzt, Musik gehört, Tischkicker, Tischtennis und Billard gespielt oder einfach nur „gechillt“. Das Team besteht aus einem Jugendpfleger und einer Jugendpflegerinnen, die von Jugendleitern unterstützt werden.

    Jugendcafé in Senden: Das Jugendcafé Style in Senden öffnet unter der Woche täglich seine Türen – und auch hier ist das Angebot vielfältig. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Senden und Umgebung kommen zusammen, um gemeinsam zu essen und Billard, Tischkicker oder Tischtennis zu spielen. Im Vordergrund steht, einfach eine gute Zeit zu haben.

    Montag, Mittwoch und Freitag gibt es jeweils einen offenen Treff für junge Leute zwischen 13 und 27 Jahren, Dienstag einen Mädchentreff und Donnerstag einen Jungstreff. Das Team besteht aus zwei Jugendpflegern und einer Jugendpflegerin und unterstützt die jungen Menschen auch bei Dingen wie der Bewerbungsvorbereitung. (mayjo, dst)

    Die Polizei in Vöhringen hat den "Baumhasser" ermittelt. Wer der kuriose Täter war, lesen Sie hier:

    „Baumhasser“ in Vöhringen ermittelt

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