Das wird nicht billig: Mal schnell während der Autofahrt (am Steuer) eine Whatsapp-Nachricht tippen oder einen Bekannten anrufen – das ist längst kein Kavaliersdelikt mehr, sondern zieht ein empfindlich hohes Bußgeld nach sich.
Das bekamen am Dienstagnachmittag mehrere Verkehrsteilnehmer in Senden zu spüren. Dort kontrollierte die Verkehrspolizei Neu-Ulm und ertappte einige Wagenlenker bei Verstößen. Innerhalb einer Stunde stellten die Beamten sieben Kraftfahrzeugführer fest, die während der Fahrt ihr Smartphone in der Hand hielten – jene müssen nun jeweils 100 Euro bezahlen. Denn erst vor Kurzem wurde das Bußgeld von 60 Euro auf diese Summe angehoben (wir berichteten).
Weiterhin gilt: Wer mit dem Handy in der Hand erwischt wird, bekommt einen Punkt im Fahreignungsregister eingetragen, teilt die Polizei mit. Auch Radfahrer, die sich im Sattel am Smartphone zu schaffen machen, müssen nun eine höhere Strafe zahlen. Statt 25 Euro sind es nun 55.
Die neue Regelung gilt auch für Tablets und Laptops. Die Geräte dürfen (ebenso wie das Handy) nur noch genutzt werden, wenn sie sprachgesteuert sind. (az)