Vor 70 Jahren sind in den letzten Apriltagen Teile des deutschen Heeres und Reste der russischstämmigen Wlassow-Armee auch durch Babenhausen gezogen, um im Süden in der imaginären Alpen-Festung den „Endsieg“ zu suchen. An der äußeren Günzbrücke, beim Gasthof Prinz Ludwig (heute Norma), versorgten Babenhauser Frauen vom Roten Kreuz die zum Teil zu Fuß, zum Teil mit dem Fahrrad vorbeieilenden Landser mit Pfefferminztee und mit letzten Frontpäckchen. Und als die letzten Wehrmachtsreserven an Tee ausgingen, stellte der Apotheker Beyerle dem Roten Kreuz seinen Kräutervorrat zur Verfügung.
Kriegsende