Manchmal gibt es für Taten keine Worte. Betroffen blicken die Männer lange vor sich hin, während durch die Milchgläser der Moschee in Illertissen die letzten Sonnenstrahlen scheinen. Sie sind alle Mitglieder der Ditib, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion in Deutschland. Und sie sind Muslime. Während sie sprechen, deuten sie auf ein Schreiben, welches ihre Meinungen und Gedanken transportieren soll. Zwei Seiten DIN A4 zu den Anschlägen am 7. Januar in Paris. Dem Attentat, welches die Weltpresse bewegte und Millionen Menschen auf die Straßen brachte. Als Terroristen im Namen Allahs die Redaktion des Satireblattes Charlie Hebdo stürmten und im Laufe ihres Angriffes 17 Menschen töteten. Zeichner, Journalisten, aber auch Polizisten und Unbeteiligte. Den Männern fehlen die Worte.
Illertissen