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Reisebericht: „Eine nicht ganz einfache Reise“

Reisebericht

„Eine nicht ganz einfache Reise“

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    Das Motorrad von Christian Scholtis weckte in Afrika viel Interesse.
    Das Motorrad von Christian Scholtis weckte in Afrika viel Interesse. Foto: Christian Scholtis

    Von Eva Büchele

    Babenhausen/Afrika Sehr leckeren Kaffee und Tee gebe es in Ruanda. „Und es ist dort so entspannt“, findet Christian Scholtis. Schwieriger zu reisen war es in Äthiopien. Die Menschen dort seien sehr arm, die Infrastruktur sei schlecht – aber die Landschaft sei so schön wie sonst nirgends in Afrika.

    Vor einigen Wochen ist Scholtis von seiner dritten Afrika-Reise heimgekehrt. In zweieinhalb Monaten hat er dort 14800 Kilometer auf dem Motorrad zurückgelegt. Regelmäßig schickte er Berichte an die IZ. Bei einem Treffen fasste er nun seine Eindrücke zusammen.

    Sein Fazit: Afrika hat viele Facetten. Es gibt verschiedene Stämme mit eigenen Riten und Sitten, verschiedene Religionen – Christentum, Islam und Naturreligionen. Mal leben die Menschen in Häusern, die Bienenstöcken ähneln, mal in Lehmhütten. Manche Regionen haben europäischen Standard, andere sind sehr arm.

    Kurz nach Weihnachten war der Babenhauser in Marsabit im Norden Kenias gestartet und reiste dann nach Äthiopien. Seine Reise sei „nicht so einfach“ gewesen. Nicht nur, weil das Fahren auf hügeligen Pisten anstrengend war, sondern auch, weil er viele Eindrücke von Armut und Leid verarbeiten musste. Projekte, wie sie der hiesige Verein „Hilfe für Kinder in Uganda“ unterstützt, seien der richtige Weg, sagt Scholtis. Seine Reise führte ihn nämlich auch zum St.-Andrew-College.

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