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Untereichen: Großeinsatz in Untereichen: Das steckt dahinter

Untereichen

Großeinsatz in Untereichen: Das steckt dahinter

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    1,5 Kilogramm Marihuana fand die Polizei auf einem Anwesen in Untereichen.
    1,5 Kilogramm Marihuana fand die Polizei auf einem Anwesen in Untereichen. Foto: Kriminalpolizei Neu-Ulm

    Ein großes Polizeiaufgebot mit mehreren Streifenwagen und sogar einem Hubschrauber sorgte vergangene Woche für Aufsehen in Untereichen. Über die Hintergründe schwiegen Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst, dann sickerte durch, dass in einem Anwesen in dem Altenstadter Ortsteil Drogen gefunden wurden.

    Untereicher flüchtet bei Routinekontrolle

    Gegenüber unserer Redaktion gab die Kriminalpolizei Neu-Ulm nun die Hintergründe bekannt. Am Montag, 1. April, wollte die Polizei Illertissen in Bellenberg einen Autofahrer kontrollieren. Der gab jedoch Gas und flüchtete mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Als er die Scheinwerfer abschaltete, konnte er der Autofahrer entkommen.

    Hubschrauber sucht das Anwesen von oben ab

    Die Polizei überprüfte daraufhin die Halteradresse in Untereichen, wo sie feststellten, dass dort Marihuana angebaut wurde. Die Durchsuchung wurde in der Nacht unterbrochen und dann bei Tageslicht von der Kriminalpolizei Neu-Ulm fortgeführt. Mit einem Hubschrauber wurde das relativ große Anwesen von oben abgesucht. Wie Jürgen Salzmann, Sprecher der Kriminalpolizei Neu-Ulm, erklärt, war der Hubschrauber nur zufällig in der Nähe und wurde dann zu dem Einsatz hinzugezogen. Insgesamt wurden im Haus und am Anwesen 1,5 Kilogramm Marihuana gefunden. Die Kripo ermittelt gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Anbaus und Handels mit Betäubungsmitteln. Die begangenen Verkehrsverstöße während der Flucht, unter anderem Fahren ohne Fahrerlaubnis, werden von der Polizeiinspektion Illertissen bearbeitet. Die Staatsanwaltschaft erließ einen Haftbefehl.

    Diese Woche konnte der Mann schließlich festgenommen werden. Am Mittwoch wurde er bereits einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in ein Gefängnis gebracht. (az)

    Mehr zu dem Einsatz lesen Sie hier.

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