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Vöhringen: Die Stadt Vöhringen pflanzt 400 Bäume am Landgraben

Vöhringen

Die Stadt Vöhringen pflanzt 400 Bäume am Landgraben

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    Entlang des Landgrabens, zwischen Thal und Wullenstetten, wurden mehr als 400 Bäume und Sträucher gepflanzt.
    Entlang des Landgrabens, zwischen Thal und Wullenstetten, wurden mehr als 400 Bäume und Sträucher gepflanzt. Foto: Franziska Wolfinger

    Dass Bäume einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten können, ist unbestritten. Auch in Vöhringen setzt man auf diese Strategie. Das haben zahlreiche Pflanzaktionen in diesem Jahr gezeigt.

    Aufmerksamen Spaziergängern dürften die vielen Holzpflöcke bereits von Weitem aufgefallen sein, die nun in Reih und Glied am Landwehrkanal zwischen Thal und Wullenstetten stehen.

    Vöhringen investiert 22.000 Euro in das Projekt

    Die ökologische Aufwertung des Landwehrkanals sei schon länger geplant gewesen, heißt es in einer Sitzungsvorlage des Stadtrats. Nun wurde sie endlich umgesetzt. Rund 22.000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand – 12.000 Euro für die Bepflanzung selbst und weitere circa 10.000 Euro für die Fertigstellungspflege. Mehr als 400 Bäume und Sträucher wurden an beiden Seiten des Landgrabens gepflanzt, ausschließlich heimische Sorten, allein bei den Bäumen 15 verschiedene. Hauptziel des Projektes war es, die Artenvielfalt zu fördern. Die neuen Bäume und Sträucher finden sich jeweils wechselseitig auf beiden Uferseiten. Die Stadt kündigt an, im Frühjahr jeweils gegenüberliegend eine Ufermischung zu säen.

    Besonders erfreut über die gepflanzten Bäume zeigten sich die Grünen im Vöhringer Stadtrat. Markus Harzenetter hatte den Plan, den Landgraben ökologisch aufzuwerten, mit seinem Antrag bekräftigt. Er bedankte sich für die schnelle Umsetzung. „Das war doch ein Batzen Geld, den die Stadt dafür ausgegeben hat.“ Nun müsse das Projekt weiter so schnell vorangetrieben werden, wie es der Arten- und Klimaschutz derzeit fordere. Harzenetter regte an, Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich finanziell daran zu beteiligen. Die Idee kam bei Bürgermeister Neher grundsätzlich gut an. Er wolle aber abwarten bis das Gewässerentwicklungskonzept, an dem gerade gearbeitet werde, fertiggestellt ist. Dann könne man konkretere Pläne fassen.

    Was Landwirte kritisieren

    Ganz ohne Kritik blieb die Pflanzaktion jedoch nicht. Wie Georg Thalhofer (CSU) erklärte, habe das Projekt in der Landwirtschaft für einigen Wirbel gesorgt. Denn die Bäume und Sträucher seien zum Teil nah an den Weg gepflanzt worden. Das wird insbesondere dann zum Problem, wenn bei Gegenverkehr ausgewichen werden muss.

    Nicht nur am Landgraben wachsen in Vöhringen nun neue Bäume: Bei Illerberg entsteht auf einem Grundstück des Landkreises ein Klimawald mit 2600 heimischen Bäumen.

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