Ein Auffahrunfall auf der Autobahn A7 im Kreis Neu-Ulm ist am Freitagmittag zwar relativ glimpflich abgelaufen, hat aber zu einem längeren Stau geführt. Die Kollision ereignete sich gegen 13.30 auf Höhe des Vöhringer Stadtteils Illerberg, nahe dem Parkplatz „Winterhalde“. Wie von der Polizei und der Feuerwehr zu erfahren war, fuhr eine Frau mit ihrem Auto in Richtung Ulm „ziemlich heftig“ auf einen vorausfahrenden Lastwagen auf. Dieser blieb so gut wie unbeschädigt, das Auto jedoch war an seiner Front schwer demoliert. Glücklicherweise war die Fahrerin nach erster Untersuchung durch den Rettungsdienst unverletzt.
Zeitweise reichte der Stau auf der A7 bis über Jedesheim hinaus zurück
Die Feuerwehr Weißenhorn sicherte die Unfallstelle ab, war bei den Aufräumarbeiten behilflich und leitete den Verkehr einspurig auf der linken Fahrbahn vorbei. Dennoch baute sich schnell ein Stau auf, der zeitweise bis über Jedesheim hinaus und damit mehr als zehn Kilometer nach Süden zurückreichte. Auch die Staatsstraße 2031 war durch den Ausweichverkehr zwischen Altenstadt und Vöhringen stark überlastet.
Nach der Räumung der Unfallstelle konnte die Fahrbahn gegen 15 Uhr, also nach eineinhalb Stunden, wieder freigegeben werden und der Stau begann sich aufzulösen. Näheres zur Höhe des Sachschadens und weitere Angaben sind im Moment noch nicht bekannt, da die sachbearbeitende Polizeistreife durch das Staugeschehen derzeit noch anderweitig beschäftigt ist. (wis)
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