Die evangelischen Kirchengemeinden im Dekanat Neu-Ulm stehen vor schmerzhaften Entscheidungen. Sie müssen künftig mit weniger Personal und mit weniger Immobilien auskommen. Am Donnerstagabend hat der Dekanatsausschuss eine Konzeption beschlossen, mit der die Vorgaben der Landeskirche umgesetzt werden. Das heißt im Klartext: Kirchengemeinden sollen Immobilien verkaufen oder vermieten, weil sie nicht mehr dauerhaft von der Landeskirche finanziert werden. Es geht dabei um Gottes-, Pfarr- und Gemeindehäuser. Neben der Versöhnungskirche in Altenstadt stehen noch zehn weitere Kirchen im Dekanatsgebiet auf der Liste der Gebäude, die veräußert oder zu „Ertragsobjekten“ werden sollen.
Kirche in Schwaben
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