Online-Kampagnen rufen dazu auf, sich im Januar vegan zu ernähren und auf Alkohol zu verzichten.Foto: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)
Gute Vorsätze klingen nach Motivation, doch mit der Realisierung hapert es dann und wann. Typischerweise scheitern fürs neue Jahr gefasste Vorhaben oft schon im Januar. Studien zufolge brauche es Monate, um sie zu etablieren. Nun rufen Online-Kampagnen auf, Vorsätze in der Gruppe anzugehen. Die Bewegung proklamiert: „Dry January und Veganuary“ – etwa: Januar ohne Alkohol und vegan. Eine Reihe von Prominenten aus der ganzen Welt beteiligt sich daran. In unserer Umfrage in Senden und Illertissen wollten wir von den Menschen wissen: Essen Sie gerade weniger Fleisch oder verzichten Sie auf Alkohol?
Jörg Hörmann aus Bubenhausen.Foto: Regina Langhans
Jörg Hörmann aus Bubenhausen sagt: Weder das eine noch das andere ist der Fall. Meine Ernährungsgewohnheiten haben sich nicht verändert. Aus welchen Grund auch? Ich denke, man lebt am besten so, wie man sich am wohlsten fühlt. Ich habe mir vorgenommen zu bleiben wie ich bin. Von den sogenannten Neujahrsvorsätzen halte ich wenig, sie werden sowieso nicht lange durchgezogen. Lieber gehe ich Veränderungen an, wenn sie notwendig sind.
Izabela Ignaczewska aus Illertissen.Foto: Regina Langhans
Izabela Ignaczewska aus Illertissen sagt: Ganz allgemein versuche ich, mich beim Essen etwas zurückzuhalten, gerade was Mehlprodukte und Kohlenhydrate allgemein angeht. Aber ich esse von jedem etwas. Auch Fleisch, das gesünder ist, als ihm oft nachgesagt wird. Weil mir auch Kuchen schmeckt, gleiche ich den Genuss durch bewusst gesunde Ernährung aus. Termine wie Neujahr erinnern mich daran, mir treu zu bleiben, ähnlich wie die christliche Fastenzeit.
Esperanza D. Mallari aus Senden.Foto: Regina Langhans
Esperanza D. Mallari aus Senden sagt: Als Katholikin esse ich an Freitagen kein Fleisch beziehungsweise höchstens Fisch. Und gegen Alkohol bin ich allergisch. Ich bin gesund und habe mir vorgenommen, es zu bleiben. Als Krankenschwester kenne ich die Ratschläge für ein gesundes Leben. Eine maßvolle Ernährung fällt mir nicht schwer, zumal ich in einer kinderreichen philippinischen Familie aufwuchs. Schokolade mag ich vielleicht an Weihnachten.
Rafet Kolukaj aus Senden.Foto: Regina Langhans
Rafet Kolukaj aus Senden sagt: Alkohol trinke ich aus religiösen Gründen sowieso nicht. Beim Fleischkonsum will ich mich mehr zurückhalten oder generell meine Mahlzeiten etwas einschränken. Stattdessen möchte ich mehr für meine Gesundheit tun und fit bleiben. Das ist so oder so ganz allgemein meine Einstellung. Aber klar, so ein Jahreswechsel legt auch einen Neuanfang nahe, als ob sich damit verbunden gute Vorsätze leichter einhalten ließen.
Diskutieren Sie mit
XXX 0 Kommentare
hier kommen komentare rein
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren