„Das Land braucht Käpsele“ hat die neue baden-württembergische Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, was nichts anderes besagen will, als dass die Schulen in ihrer Bildungsarbeit bestmöglich unterstützt werden sollen. Obwohl die Lehrerverbände Teile des Vertrags kritisieren, stellte Heidi Kleck, Rektorin der Grundschule Dietenheim, in ihrem Lagebericht in der Gemeinderatssitzung fest, dass sie „die Schullandschaft in Dietenheim gut“ findet.
Sie erstattete den Bericht für alle vier Dietenheimer Schulen, also die „Brandenburgschulen“ in Regglisweiler mit Grundschule und „SBBZ – Sonderpädagogischem Bildungs- und Beratungszentrum“ (früher Förderschule) sowie die von ihr geleitete Grundschule Dietenheim und die benachbarte „Gemeinschaftsschule im Illertal“, die bis zum Haupt- oder Realschulabschluss führt. Die Rektorin verwies darauf, dass einige Einrichtungen, wie die Ganztagsbetreuung, teilweise schon seit zehn Jahren reibungslos und umfassend funktionierten, „was andere erst jetzt einführen“.
Alle vier Schulen um Dietenheim arbeiten gut zusammen
Alle vier Schulen, so bestätigte Rektorin Kleck, arbeiteten sehr gut zusammen und seien „sehr gut aufgestellt und vielfach sehr zukunftsorientiert“. Das liege im Wesentlichen auch daran, dass die Stadt Dietenheim ihre Schulen hervorragend unterstützt und stets ein sehr offener Austausch zwischen Stadt und Schulen gepflegt werde, „was anderswo nicht selbstverständlich“ sei. Ihr Dank galt Verwaltung, Gemeinderat und Bürgermeister.
Letzterer bestätigte das gute Verhältnis und erinnerte daran, dass seit mehreren Jahren alle vier Schulen durch Sanierungsarbeiten für die Zukunft gerüstet werden, wobei die laufende Renovierung der Brandenburgschulen mit nahezu sechs Millionen Euro eine der größten Maßnahmen darstellt.
Eltern bereiten den Schulen teilweise Sorgen
Kleck bestätigte dabei, dass die Arbeiten an den Brandenburgschulen im laufenden Betrieb, also „am offenen Herzen“ durchgeführt werden, was aber gut funktioniere. Sie zeigte anhand einer Statistik-Präsentation die Situation an allen Schulen und erklärte große Unterschiede bei den Eltern. So gebe es einige, die sich kaum oder gar nicht für den Schulbesuch ihrer Kinder interessierten, aber auch die „Helikoptereltern“, die ihr Kind und auch die Schule „stets von oben beobachten“ und so den Weg in die Selbstständigkeit verbauten. Oder „Schneeschaufeleltern“, die ihrem Kind alle Probleme aus dem Weg räumen wollten und dabei nicht bemerkten, dass sie damit nichts Gutes tun.
Bürgermeister Christopher Eh dankte dem Gemeinderat für die Unterstützung und dem Land Baden-Württemberg für die bis zu 70 Prozent Zuschüsse für Baumaßnahmen, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren