Es gibt Theaterabende, bei denen man freundlich lächelt, höflich applaudiert und danach nach Hause geht. Und es gibt „Mucks, Mäusle, Mord“ in Obenhausen. Hier lacht man nicht – hier prustet man. Hier kichert man nicht – hier gibt es herzhaften, ehrlichen, befreienden Theaterspaß, der im besten Sinne wehtut, nämlich in den Bauchmuskeln.
Schon die Ausgangslage des Stücks ist so schräg wie genial: Ein seltsamer Gast mit Hut zu leuchtend roten Gummistiefeln taucht im Dorfwirtshaus auf, benimmt sich merkwürdig, verschwindet plötzlich und wird am nächsten Morgen im Kühlhaus hängend aufgefunden. Zurück bleiben Fragen, Verwirrung, jede Menge Verdächtige und vor allem eine ganze Bühne voll herrlich durchgeknallter Dorfbewohner.
Buch
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