Susanne Zanker kandidiert für das Bürgermeisteramt in Oberroth. Sie verrät, was ihr wichtig ist.
Warum sollen die Bürgerinnen und Bürger Sie wählen?
SUSANNE ZANKER: Ich arbeite seit 26 Jahren in der öffentlichen Verwaltung, das Bürgermeisteramt, die Aufgaben und die Verwaltungsabläufe sind mir aus nächster Nähe bekannt. Mein erworbenes Wissen und meine bisherigen Erfahrungen möchte ich zum Wohle unserer Gemeinde und ihrer Bürger einbringen.
Wenn Sie gewählt werden: Nennen Sie uns drei Themen, für die sich besonders einsetzen wollen.
ZANKER: Herzensthemen sind vorhanden, aber in Zeiten angespannter finanzieller Haushaltslage müssen vorrangig Pflichtaufgaben erledigt werden. Ich möchte einen fundierten Überblick über laufende Projekte gewinnen und diese zu Ende bringen. Die Infrastruktur muss aufrechterhalten bleiben: Nahversorgung, Außenstelle der Grundschule, Kindergarten und die in die Jahre gekommene Trinkwasserversorgung. Oberroth braucht neue Bauplätze. Vorrangig ist Nachverdichtung wichtig, damit junge Menschen im Ort bleiben können.
Was fehlt heute in Oberroth?
ZANKER: Erfreulich ist, unsere Kinder und Jugendliche sind stark in Vereinen aktiv. Eventuell kann ein Ort geschaffen werden, wo sie sich auch unabhängig von Vereinsaktivitäten treffen können. Anhand des in den Sommerferien angebotenen Ferienspaßprogramms ist ersichtlich, dass das Interesse an gemeinsamen Unternehmungen und Aktivitäten groß ist.
Worauf freuen Sie sich in den kommenden sechs Jahren?
ZANKER: Auf Kontakt mit den Bürgern – kein politisches Amt ist näher am Bürger. Das Bürgermeisteramt bring eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit. Ich freue mich darauf, den Ort aktiv mitzugestalten und beizutragen, dass unsere Gemeinde für alle Generationen ein lebens- und liebenswürdiger Ort bleibt.
Worauf würden Sie in dieser Zeit lieber verzichten?
ZANKER: Auf Naturkatastrophen wie das Hochwasser 2024, wobei man hier natürlich keinen Einfluss darauf hat. Ich beobachte, dass den Gemeinden immer mehr Aufgaben aufgeschultert werden, die kaum zu bezwingen sind. Ansonsten blicke ich optimistisch in die Zukunft und lasse mich einfach überraschen. Schließlich wächst man mit seinen Aufgaben.
Zur Person: Susanne Zanker
- 43 Jahre
- verheiratet, ein vierjähriger Sohn
- Hobbys: Garten, Fahrrad fahren, backen und viel Zeit mit meinem Sohn verbringen
- Ausbildung: Ausbildung zur Verwaltungsangestellten. 2011 bis 2013 berufsbegleitende Qualifizierung zur Verwaltungsfachwirtin.
- Beruf: Verwaltungsfachwirtin
- Ehrenämter: Schriftführerin im Obst- und Gartenbauverein, erste Vorsitzende des Elternbeirats Kindergarten Oberroth, Mithilfe im Basarteam
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