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Pfarrheim Buch entsteht schneller: Neubau bietet Platz für Bücherei

BUch

Schneller als gedacht: So kommt der Bau für das neue Bucher Pfarrheim voran

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    Buch bekommt in zentraler Lage ein Pfarrheim. Die Arbeiten laufen schneller als erhofft.
    Buch bekommt in zentraler Lage ein Pfarrheim. Die Arbeiten laufen schneller als erhofft. Foto: Claudia Bader

    Ein schöner Blick eröffnet sich aus dem neuen Pfarrheim in Buch. Vom Neubau an der Unteren Straße sieht man zum Schlossberg, auf den Turm der Pfarrkirche St. Valentin, das Rathaus und das Gasthaus Lamm mit Dorfstadel und schmuckem Vorplatz. Einen zentraleren Standort hätte die Pfarrgemeinde St. Valentin für ihr neues Domizil nicht finden können. In rund acht Monaten ist das Pfarrheim sichtbar vorangeschritten. „Voraussichtlich können wir es schon Ende des Jahres einweihen und in Betrieb nehmen“, informiert Kirchenpflegerin Ulrike Schmid.

    Mit einer Nutzfläche von 420 Quadratmetern bietet das Pfarrheim Platz für Kirchengemeinde und Marktbücherei St. Valentin. Vom Eingang erreicht man das Foyer mit Garderobe. Von hier gelangt man in den südlich an das Satteldachgebäude angebauten Pfarrsaal. Dank der großen Glaselemente wirkt der Raum hell und freundlich. Er bietet Platz für rund 100 Personen. Deren Bewirtung ist von der angrenzenden, auch von außen zugänglichen Catering-Küche samt Abstellraum möglich. Im Parterre des Hauptgebäudes befindet sich ein großer Saal für die Marktbücherei St. Valentin. Eine breite Treppe führt vom multifunktionalen Foyer ins Obergeschoss. Hier befinden sich zwei große Räume, die von den Mutter-Kind-Gruppen, für Vorlesestunden sowie für Sitzungen von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Frauenbund genutzt werden können. Neben einem Bücherei-Büro ist im Obergeschoss außerdem ein Abstellraum vorhanden.

    So soll das neue Pfarrheim in Buch künftig aussehen.
    So soll das neue Pfarrheim in Buch künftig aussehen. Foto: Sammlung Kirchengemeinde Buch

    Diözese Augsburg unterstützt Bauprojekt für neues Pfarrheim in Buch

    Erste Gespräche mit der Diözese in Augsburg bezüglich des Baus eines neuen Pfarrheims laufen bereits seit zehn Jahren, berichtet die Kirchenpflegerin. Nachdem die einstige Bucher Mesnerin Walburga Bayer der katholischen Kirchenstiftung St. Valentin ihr landwirtschaftliches Anwesen an der Unteren Straße vererbt hatte, war der Standort des neuen Pfarrheims klar. Aufgrund des Pfarrerwechsels im Jahr 2020 und der damit verbundenen Generalsanierung des Pfarrhofs musste das Vorhaben aber zunächst noch zurückgestellt werden. Von 2022 bis 2024 standen zähe Verhandlungen mit der Diözese an. Im Januar 2024 konnte die Entwurfsplanung endlich durch den Architekten öffentlich vorgestellt werden.

    „Nach jahrelangen Vorbereitungen und Anstrengungen erhielten wir die Sondergenehmigung, dass die Verwirklichung unseres Projekts nicht über die sonst übliche Verfahrensweise der Diözese mit Einzelausschreibung und Einzelvergabe jedes noch so kleinen Gewerks erfolgt“, berichtet Ulrike Schmid. Stattdessen konnte in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stellen innerhalb der Diözese und der Kirchenverwaltung St. Valentin ein Generalunternehmervertrag mit einer örtlichen Baufirma ausgearbeitet werden. „Es hat sich gelohnt“, sagt die Kirchenpflegerin. Der im Juni 2025 mit einem symbolischen Spatenstich gestartete Bau sei problemlos vorangegangen. Nach heutigem Stand ist die ursprünglich auf Frühjahr 2027 terminierte Bezugsfertigkeit bereits Ende 2026 erreicht. So soll die Gemeindebücherei im Jahr ihres 90-jährigen Bestehens ihre neuen Räume beziehen.

    Kirchenstiftung St. Valentin setzt auf weitere Spenden für Pfarrheim

    Die Kosten für den Bau beziffert die Kirchenpflegerin mit rund 2,4 Millionen Euro. 65 Prozent der zuschussfähigen Kosten, also 1,3 Millionen Euro, steuert die Diözese bei. Der Markt Buch beteiligt sich mit insgesamt 420.000 Euro für Pfarrheim und Bücherei. Den verbleibenden Eigenanteil für Pfarrheim und Bücherei finanziert die katholische Kirchenstiftung St. Valentin durch den Verkauf des alten Pfarrheims und Kindergartens an der Unterrother Straße sowie aus Rücklagen und Sonderaktionen. Laut Schmid sind Einrichtung und Außenanlagen nicht eingerechnet. Deshalb sei die Pfarrgemeinde St. Valentin „dringend auf weitere Spenden für dieses zukunftsweisende Projekt“ angewiesen.

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