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Schwalbenschwanz schlüpft nach acht Monaten im Illertisser Garten

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Beeindruckend: Eine seltene Schönheit schlüpft in Illertissen

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    Der Schwalbenschwanz ist einer der größten Falter in Deutschland. Doch er ist selten geworden.
    Der Schwalbenschwanz ist einer der größten Falter in Deutschland. Doch er ist selten geworden. Foto: Michelle Gutjahr

    Der Illertisser Naturfotografin Michelle Gutjahr ist mal wieder ein Kunststück gelungen. Mit ihrer Kamera hat sie einen frisch geschlüpften Schwalbenschwanz in ihrem Garten fotografiert. Unten im Bild sieht man noch die leere Puppenhülse. „Über acht Monate war der Falter verpuppt, also seit dem Spätsommer 2025“, erklärt Gutjahr. Der Schwalbenschwanz ist in unseren Breiten einer der größten Tagfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 750 Millimetern. Inzwischen ist der beeindruckende Schmetterling selten geworden und gehört zu den geschützten Arten. Ein Grund ist, dass seine typischen Futterpflanzen in der Natur seltener geworden sind. Die grün-schwarz-orangene Raupe des Schwalbenschwanz, die Eric Carle zu seinem Kinderbuch-Klassiker „Die Raupe Nimmersatt“ inspiriert haben könnte, liebt bestimmte Pflanzen. Michelle Gutjahr baut sie bewusst im Garten an. Die Schwalbenschwanz-Raupen liebe es, sich durch das feine Blattwerk von Karotten, Fenchel und Dill zu fräsen.

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