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Städtebauförderung: Schwaben profitiert von 8,13 Millionen Euro Förderung

Babenhausen

Zehentstadel in Babenhausen bekommt Millionenförderung

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    Der Zehentstadel wird in Millionenhöhe aus dem Städtebauförderungsprogramm 2026 bezuschusst.
    Der Zehentstadel wird in Millionenhöhe aus dem Städtebauförderungsprogramm 2026 bezuschusst. Foto: Hendrik Schmidt/dpa, Dominik Thoma (Symbolbilder)

    Der Freistaat Bayern öffnet die Fördertöpfe für die Stadtentwicklung von morgen. Mit dem Städtebauförderungsprogramm 2026 fließen landesweit rund 58 Millionen Euro in 245 Kommunen. Ein beachtlicher Teil davon, rund 8,13 Millionen Euro, geht nach Schwaben. Während viele Gemeinden die Mittel für gezielte kleinere Aufwertungen bekommen, sticht Babenhausen mit einem satten Zuschuss hervor.

    Wer einen Blick auf die schwäbische Förderliste 2026 wirft, erkennt schnell: Die finanziellen Dimensionen der 36 geförderten Maßnahmen könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Spanne reicht von 30.000 Euro bis hin zu Millionenbeträgen für umfangreiche Strukturwandel-Projekte.

    Babenhausen räumt ab: Kulturzentrum im Zehentstadel wird in Millionenhöhe gefördert

    Mit einer Fördersumme von stolzen 1,3 Millionen Euro gehört Babenhausen zu den absoluten Spitzenreitern in Schwaben. Unter dem Motto „Innen statt Außen – Kernstadt“ plant die Marktgemeinde eine tiefgreifende Maßnahme für das gesellschaftliche Leben: Im historischen Zehentstadel des Fuggerschlosses soll ein neues Kulturzentrum entstehen.

    Dieses Vorhaben sei ein Beispiel für die Ziele, die der ehemalige Staatsminister und CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek in seiner Pressemitteilung so formuliert: „Mit dieser Förderung stärken wir gezielt unsere Heimatorte. Es geht darum, unsere Stadt- und Ortskerne zu erhalten, Leerstände zu beseitigen und nachhaltige Perspektiven zu schaffen – auch für kommende Generationen.“

    Der schwäbische Vergleich: Von ein paar Tausend bis in Millionenhöhe

    Dass 1,3 Millionen Euro eine außergewöhnliche Hausnummer sind, zeigt der direkte Vergleich mit den Nachbargemeinden. Hier fallen die Förderungen deutlich kleinteiliger, wenn auch nicht weniger wichtig aus:

    • Memmingen erhält 48.000 Euro, um eine neue Nutzung des bisherigen Klinikareals voranzutreiben.
    • Erkheim nutzt 40.000 Euro für den ersten Bauabschnitt zur Umgestaltung der Marktstraße.
    • Ottobeuren investiert 30.000 Euro unter anderem in einen geplanten Mehrgenerationenplatz an der Spitalstraße als Bürgerprojekt.

    Babenhausen reiht sich mit seinem Millionenprojekt vielmehr in die Liga der schwäbischen Großvorhaben ein. Übertroffen wird die Marktgemeinde lediglich von Bonstetten, das für die Entwicklung seiner Innenstadt gewaltige 2,6 Millionen Euro erhält. Auch Sigmarszell spielt mit 1,16 Millionen Euro für den Ortskern in einer ähnlichen Liga wie Babenhausen.

    Ob kleiner Mehrgenerationenplatz in Ottobeuren oder großes Kulturzentrum in Babenhausen – laut Holetschek sichern diese Investitionen durch zukunftsorientierte Stadtentwicklung nachhaltig die lokale Lebensqualität.

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