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Tiere: Nur weil er krank war, sollte „Cherry“ ausgesetzt werden

Tiere

Nur weil er krank war, sollte „Cherry“ ausgesetzt werden

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     Deutlich sind die Spuren vom Pfefferspray bei der Französischen Bulldogge Cherry zu erkennen. Das Auge ist so geschädigt, dass es blind bleiben wird.
    Deutlich sind die Spuren vom Pfefferspray bei der Französischen Bulldogge Cherry zu erkennen. Das Auge ist so geschädigt, dass es blind bleiben wird. Foto: Fotos: Ursula Katharina Balken

    Vöhringen Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt ein viel bemühtes Zitat. Aber das scheint nicht immer so zu sein. Diese Erfahrung machte Ursula Klingbeil, Tierärztin in Vöhringen. Eine Frau aus der baden-württembergischen Nachbarschaft brachte ihr die Französische Bulldogge „Cherry“, klein und zutraulich. Aber sie hatte eine rassespezifische Hautkrankheit und das Tier litt an permanentem Juckreiz. Ursula Klingbeil sollte das Tier auf Wunsch der Besitzer einschläfern. Die Tierärztin weigerte sich. Sie nahm Cherry in ihre Obhut und päppelte sie nach erfolgreicher Behandlung wieder auf. Jetzt kämpft die Tierärztin um das Augenlicht des Hundes, weil er mit Pfefferspray attackiert wurde.

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