Der Regenbogen war nur eine schöne Begleiterscheinung, nachdem am frühen Dienstagabend die Feuerwehren aus allen Stadtteilen Illertissens nach Jedesheim ausgerückt waren. Dabei handelte es sich erfreulicherweise nicht um einen Echteinsatz, sondern um eine unangemeldete Alarmübung, von der nur die wenigsten Führungskräfte vorab Bescheid wussten. Somit konnten auch die Ausrückzeiten und die schnelle Verfügbarkeit der Mannschaften geprüft werden. 70 Einsatzkräfte nahmen teil. Angenommen war der Brand eines Stroh- und Hackschnitzellagers im landwirtschaftlichen Anwesen Möst, wenige hundert Meter nördlich vom Ortsrand von Jedesheim gelegen. Eine „vermisste“ Person konnte unter Atemschutz schnell aus der Gefahrenzone gerettet werden, während ein umfassender Löschangriff gestartet wurde, um die weiteren Gebäude des Bauernhofes abzusichern und den eigentlichen Brandherd zu bekämpfen. Wie Kreisbrandinspektor Benedikt Kramer und Kreisbrandmeister Erik Riedel übereinstimmend feststellten, lief der gesamte Übungseinsatz unter Leitung des Jedesheimer Kommandanten Kilian Jans sehr gut geordnet und zügig ab.
Illertissen-Jedesheim
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren