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Vor der Stadtratswahl: So wollen die Parteien in Vöhringen auf die einzelnen Generationen eingehen

Vöhringen

Vor der Stadtratswahl: So wollen die Parteien in Vöhringen auf die einzelnen Generationen eingehen

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    Wir haben die politischen Gruppierungen gefragt: Wie sollte die Stadt dazu beitragen, dass sich Menschen aus allen Generationen in Vöhringen wohlfühlen?
    Wir haben die politischen Gruppierungen gefragt: Wie sollte die Stadt dazu beitragen, dass sich Menschen aus allen Generationen in Vöhringen wohlfühlen? Foto: Thomas Vogel (Archivbild)

    Ob Kinder, Jugendliche, junge Familien oder Senioren - Menschen aus unterschiedlichen Altersklassen haben jeweils sehr spezifische eigene Bedürfnisse. Unsere Redaktion hat mit Blick auf die Stadtratswahl am Sonntag, 8. März, diejenigen zu dem Thema befragt, die in Vöhringen mit eigenen Listen kandidieren: CSU, SPD, Grüne und Freie Wählergemeinschaft FWG. Wir wollten von ihnen wissen: Sehen Sie Bereiche in Vöhringen mit Verbesserungsbedarf? Was sollte die Stadt dazu beitragen?

    Die CSU sagt: „Die Stadt Vöhringen ist hier schon gut aufstellt. Mit dem Jugendhaus und der Ferienbetreuung bietet die Stadt ansprechende Möglichkeiten. Mit der geplanten Jugendpartizipation werden Jugendliche noch stärker in die Entscheidungen eingebunden. In Illerzell entsteht der Urban-Sports-Park. Aktuell werden fünf neue Kita-Gruppen geschaffen, womit fast alle Kinder in Betreuungseinrichtungen untergebracht werden können. Für Senioren entsteht ein attraktives Pflegeangebot durch ein neues Pflegeheim im Norden. In der Rathausmitte entstehen Seniorenwohnungen sowie eine Tagespflege. Attraktive Veranstaltungen für Senioren wie das Seniorenfrühstück oder der Fasching für Senioren werden weiterhin stattfinden.“

    Umfrage vor der Wahl in Vöhringen: Was die Parteien für die Gemeinschaft tun wollen

    Die SPD sagt: „Angebote für Familien und Senioren gibt es bereits viele. Unsere Vereine, das Jugendhaus, der Familientag, aber auch unser Seniorenbeauftragter Edmund Klingler tragen viel dazu bei. Bei der Aufenthaltsqualität sowie der Infrastruktur wiederum haben wir noch jede Menge Luft nach oben, etwa bei den Planungen für die „Neue Rathausmitte“ und die Alte Poliere. Ebenso muss durch eine endlich umgesetzte Verkehrsreduzierung in der Ulmer Straße ein gefahrloses Queren, gerade für die Schwächsten unter uns, ermöglicht werden. Außerdem wollen wir:
    • Mehr vielfältige Wohnformen: für Singles, Familien, Senioren, barrierefrei.
    • Nachverdichtung statt immer neue Neubaugebiete („Innen vor Außen“).
    • Grüne Quartiere, kurze Wege, Spielplätze.“

    Die Grünen sagen: „Wir möchten Begegnungsorte schaffen, an denen unterschiedliche Generationen zusammenkommen und voneinander profitieren können. Angesichts des Wachstums Vöhringens braucht es dafür eine verlässliche und zukunftsfähige Infrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für uns auf ausreichenden Betreuungsplätzen sowie einer effizienten, zentralen und digitalen Anmeldung der Kinder in den gewünschten Einrichtungen. Familien benötigen Planungssicherheit und unkomplizierte Abläufe. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass Schulen und weitere Bildungseinrichtungen modern ausgestattet sind und ein zeitgemäßes Lern- und Arbeitsumfeld für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bieten.“

    Die FWG sagt: „Vöhringen ist sowohl bezüglich der Bedürfnisse der Jüngeren, junger Familien wie auch der Senioren sehr gut ausgestattet. Attraktive Kindertagesstätten, ein städtisches Jugendhaus und ein modernes Senioren- und Pflegeheim sind die äußeren Zeichen einer spezifisch flexiblen wie vielfältigen Bedarfsabdeckung. Innovative und kindgerechte Kinderbetreuung, sichere Schulwege, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Schülerinnen und Schüler auch in den Ferien sind weitere Kennzeichen dieser positiven und ausbaufähigen Entwicklung. Die kontinuierliche Modernisierung unserer Kindertageseinrichtungen und Schulen ist uns ein selbstverständlicher Auftrag, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Förderung der digitalen Bildung.“

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