Mit „schlotternden Knien“ kam Wolfgang Bihler aus dem Keller, um zu sehen, was er niemals hätte sehen dürfen – zumindest nach der nationalsozialistischen Ideologie: Den Einmarsch der Amerikaner in Babenhausen. „Wir ist das Herz runtergerutscht“, erinnert er sich, als er zusammen mit „einem kleinen Häuflein“ von Babenhauserinnen und Babenhausern aus dem tiefen Gewölbekeller des einstigen Gasthauses „Prinz Ludwig“ ans Tageslicht trat. Dorthin hatten sie sich geflüchtet, als klar war, dass der Krieg für sie gleich zu Ende sein würde. Natürlich hatten alle Angst, dass noch geschossen würde. Doch Babenhausen blieb an diesem 26. April 1945 verschont.
Babenhausen
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