Im dichten Reiseverkehr ist es auf der A7 am Samstag innerhalb kurzer Zeit zu zwei Auffahrunfällen gekommen. Bei beiden wurden nach Angaben der Polizei Personen verletzt. Der erste Unfall wurde gegen 12.18 Uhr gemeldet. Eine Familie aus Österreich, bestehend aus den Eltern und einem Kleinkind, fuhr mit ihrem Auto auf dem linken Fahrstreifen der A7 in Fahrtrichtung Kassel. Zwischen den Anschlussstellen Altenstadt und Illertissen kam es zu einem sogenannten Phantomstau. Eine nachfolgende 39-jährige Fahrerin eines Elektrofahrzeugs erkannte die Verkehrssituation offenbar zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Wagen auf. Durch den Zusammenstoß wurden der Fahrer des österreichischen Fahrzeugs sowie dessen Kleinkind leicht verletzt. Ebenfalls leichte Verletzungen erlitten die 39-Jährige und ihr mitfahrendes Kleinkind. Der zudem im Fahrzeug befindliche Lebensgefährte der Frau blieb unverletzt.
Beide Autos wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 35.000 Euro. Zur Versorgung der Verletzten und Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Altenstadt und Illertissen, das Technische Hilfswerk Memmingen sowie mehrere Rettungswagen umliegender Rettungswachen im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste der linke Fahrstreifen bis etwa 14 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Wegen Gaffern passiert ein Auffahrunfall auf der A7 Richtung Süden
Auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Füssen kam es aufgrund von Gaffern wiederholt zu Verkehrsbehinderungen. Infolge des dadurch entstandenen Rückstaus ereignete sich gegen 13.20 Uhr ein weiterer Auffahrunfall. Ein 54-jähriger Fahrer aus Österreich fuhr auf den verkehrsbedingt abbremsenden Wagen auf, der von einem 37-jährigen Familienvater gelenkt wurde. Auch in diesem Auto befand sich ein Kleinkind, verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 3000 Euro.
Die Autobahnpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Einhaltung des ausreichenden Sicherheitsabstands sowie eine vorausschauende Fahrweise hin. Zudem appelliert sie an Verkehrsteilnehmer, sich nicht durch Unfallstellen auf der Gegenfahrbahn ablenken zu lassen, um weitere gefährliche Situationen und Folgeunfälle zu vermeiden. (AZ)
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