Audi drängt in die Liga der Supersportwagen und hat dafür am Rande des Formel-1-Rennens in Monaco jetzt den Nuvolari vorgestellt.
Der ungewöhnlich klar und schnörkellos gezeichnete Zweisitzer soll schon in einem Jahr in Serie gehen und gleich mehrere Bestmarken bei den Bayern setzen: „Er wird mit über 1000 PS und mehr als 350 km/h unser bis dato stärkstes und schnellstes Auto“, stellt der neue Entwicklungsvorstand Rouven Mohr in Aussicht. Einen anderen Superlativ schiebt er eher kleinlaut hinterher: Auch der Preis ist mit rund 600 000 Euro bei den Bayern bislang unerreicht.
Acht Zylinder, 800 PS und dann noch Elektrokraft
Dafür gibt es einen komplett in Sichtkarbon eingekleideten Flachmann mit dem weiterentwickelten Antrieb des Temerario der Audi-Tochter Lamborghini. Auch beim Nuvolari kommt deshalb ein hochdrehender V8-Motor zum Einsatz, der mit drei E-Maschinen und einem Puffer-Akku kombiniert wird.
Allerdings erreicht die Systemleistung des 588 kW/800 PS starken Vierliter-Motors und der drei jeweils 110 kW/150 PS starken E-Maschinen im Audi 736 kW/1001 PS und ermöglicht entsprechend rasante Fahrleistungen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 zum Beispiel gelingt in 2,6 Sekunden, stellt Audi in Aussicht.
Während Audis Formel-1-Fahrer den Nuvolari in Monaco bereits auskosten dürfen, muss die zahlungskräftige Kundschaft laut Audi noch bis zum Frühjahr 2027 auf die Auslieferung warten. Trotzdem kann ein bisschen Eile nicht schaden: Mehr als 499 Exemplare wollen die Bayern nicht bauen.
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