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Oktoberfest 2012: Überblick: Für jeden das passende Zelt

Oktoberfest 2012

Überblick: Für jeden das passende Zelt

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    Vor allem am Wochenende wird es in den Zelten auf dem Oktoberfest voll.
    Vor allem am Wochenende wird es in den Zelten auf dem Oktoberfest voll. Foto: dpa

    Ein halbes Hendl und eine Maß Bier gehören für die meisten Oktoberfestbesucher zur Wiesn wie Dirndl und Lederhose. Viele kommen aber auch einfach nur, um Atmosphäre zu schnuppern, vielleicht den ein oder anderen Prominenten zu sehen oder, gerade ausländischen Touristen wird es wohl so gehen, sich ein Stück weit in den bayerischen Mikrokosmos mit all seinen Traditionen und zuweilen Skurrilitäten vorzuwagen. Doch welches Zelt ist für welchen Besucher das richtige?

    Hofbräu-Festzelt: Hier werden schon ab 12 Uhr Maßkrüge gestemmt. Mittags gibt es bayerische Schmankerl zu einem günstigen Preis. Das Publikum ist international. Aber vor allem Australier und Amerikaner kommen ins Hofbräu-Zelt.

    Weinzelt: Wer kein Bier mag, ist hier bestens aufgehoben. Im Weinzelt gibt es mehr als 15 verschiedene Weine, dazu diverse Sekt- und Champagnersorten.

    Hippodrom: Das Hippodrom ist unter den großen Zelten eher ein kleines, weshalb man mit der Reservierung nicht zu lange warten sollte. Auch viele Promis haben das Zelt für sich entdeckt und der Flirtfaktor ist im Hippodrom angeblich am höchsten.

    Ochsenbraterei: Der Name des Zeltes gibt die kulinarische Richtung vor: Fleisch vom Ochsen in allen Variationen. Dazu zünftige Blasmusik und urige Gemütlichkeit.

    Armbrustschützenzelt: Seit 110 Jahren besitzt das Zelt eine eigene Schützenanlage, auf der jedes Jahr die deutsche Meisterschaft im Armbrustschießen ausgetragen wird. Doch es geht nicht nur ums Schießen. Die Platzl Oktoberfestkapelle heizt den Gästen ein und auf dem Grill braten bayerische Spezialitäten wie Haxn oder Hendl.

    Augustiner-Festhalle: Dieses Zelt ist Tradition. Nur hier gibt es das Oktoberfestbier noch aus den riesigen Holzfässern. Das süffige Bier mag ein Grund sein, warum oft schon am Nachmittag auf den Bänken getanzt wird.

    Bräurosl: Der Name des Zeltes stammt von der Tochter des Brauereibesitzers Pschorr. Hier gibt es eine zelteigene Jodlerin, die die Gäste mit bayerischem Urgesang unterhält.

    Löwenbräu-Festhalle: Fast fünf Meter hoch ist der Löwe, der den Eingang des Zeltes bewacht und alle paar Minuten auch in den Wiesn-Rummel hineinbrüllt. Es gibt aber noch anderen "Löwen", die gerne hier feiern - die Spieler des Fußballvereins TSV 1860 München.

    Schottenhammel: Hier fängt alles an: Am ersten Wiesntag sticht der Münchner Oberbürgermeister das erste Fass an. O'zapft is. Erst dann dürfen die anderen Zelte mit dem Ausschank beginnen.

    Schützen-Festzelt: Wer am Wochenende hier zur Mittagszeit einen Platz will, muss unbedingt reservieren. Denn das Spanferkel mit Malzbiersoße und Krautsalat lockt viele hungrige Wiesn-Besucher an. 

    Käfer's Wies'n-Schänke: Das Promi-Zelt, in dem sich nicht nur die Münchner Schickeria die Klinke in die Hand gibt, sondern auch Stars aus aller Welt feiern. Dementsprechend sind das Ambiente und die Speisekarte. Im Gegensatz zu anderen Zelten hat die Schänke bis 0.30 Uhr geöffnet. Wer allerdings weder Kontakte noch einen berühmten Namen hat, wird am Abend kaum an den Türstehern vorbeikommen.

    Winzerer Fähndl: Auch hierher kommen die Prominenten gerne. Das Zelt ist liebevoll dekoriert und ein Biergarten nach Süden lockt an warmen Herbsttagen.

    Hacker-Festzelt: Hier, unter dem Himmel der Bayern, lässt es sich gut aushalten. Die Decke des Zeltes ist mit weißen Wölkchen geschmückt, die vor einem strahlend blauen Himmel hängen. Die Innenausstattung hat Oscarpreisträger Rolf Zehetbauer übernommen.

    Fischer-Vroni: Wer keine Lust mehr auf Schweinsbraten, Haxn oder Hendl hat, ist bei der Vroni genau richtig. Die Fische werden auf einen Stock gespießt und in einer 15 Meter langen Reihe gegrillt.

    Neben den 14 großen Zelten gibt es noch 21 kleine Zelte, die für jeden Geschmack etwas bieten. Beispielsweise das Café Kaiserschmarrn, ein Dorado für Liebhaber von Süßspeisen, oder Feisinger's Kas- und Weinstub'n, in der es, wie der Name schon verrät, Käse in allen Variationen gibt - vom Raclette bis zu den Kasspatzen.

    Generell gilt bei einem Besuch in einem Zelt auf dem Oktoberfest: Ab Nachmittag und am Wochenende bereits ab Vormittag werden die meisten Zelte wegen Überfüllung geschlossen. Nur wer eine Reservierung hat, kommt dann noch hinein. sast

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