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Elektrischer Luxus: Der Lexus TZ probt den Aufstieg in die Elektro-Oberklasse

Elektrischer Luxus

Der Lexus TZ probt den Aufstieg in die Elektro-Oberklasse

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    SUV mit 5,10 Metern Länge: Der Lexus TZ soll 2027 in Europa auf den Markt kommen.
    SUV mit 5,10 Metern Länge: Der Lexus TZ soll 2027 in Europa auf den Markt kommen. Foto: Lexus/dpa-tmn

    Lexus hat ein neues elektrisches Flaggschiff. In Japan hat die luxuriöse Toyota-Schwester dafür jetzt den neuen TZ vorgestellt und die Markteinführung in Europa für das nächste Jahr angekündigt. Weil der Hersteller noch keine Preise für das SUV von 5,10 Metern nennt, bleibt als Referenz nur der RX als aktuelle größter Lexus-Geländewagen in Europa. Er ist 20 Zentimeter kürzer, wird konventionell angetrieben und kostet bereits knapp 75.000 Euro.Beim neuen Topmodell hat Lexus nicht nur das Format gestreckt, sondern auch die Präsenz gesteigert. Der TZ ist deshalb kantig und bullig und erinnert so fast an einen Land Cruiser im Smoking.

    Innen dagegen wollen die Japaner mit Finesse und Luxus locken – und mit Platz: Bei 3,05 Metern Radstand reicht es für zwei bequeme Sessel in der zweiten und noch einmal zwei ausgewachsene Klappsitze in der dritten Reihe.

    Dazu gibt’s elektrische Beinauflagen und eine Infrarotheizung für den Fußraum, Bambus-Dekor in den Türen und neuartige Schalter, die sich erst bei Annäherung zu erkennen geben.

    Zwei Motoren mit zwei Leistungs-Klassen

    Den Antrieb übernehmen laut Lexus immer zwei E-Motoren, die im Basismodell auf eine Systemleistung von 220 kW/313 PS kommen und in der Topversion 300 kW/408 PS haben. Damit beschleunigt der immerhin 2,7 Tonnen schwere Allradler im besten Fall in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht immer 180 km/h.

    Die Energie dafür liefern Akkus mit 77 oder 96 kWh, für die Lexus Reichweiten zwischen 450 und 540 Kilometer in Aussicht stellt. Sie laden standardmäßig mit 22 kW am Wechsel- und mit bis zu 150 kW am Gleichstrom, teilt der Hersteller weiter mit.

    Komfortabler Fahrmodus für die Hinterbänkler

    Zwar wollen die Japaner mit einer simulierten Achtgang-Automatik den Fahrspaß betonen und mit einer Hinterachslenkung die Agilität steigern. Aber anders als üblich liegt der Fokus hier auch speziell auf den Fahrgästen. So gibt es unter den Fahrprofilen eigens einen „Rear Comfort“-Mode, der mit einer besonders sanften Einstellung von Federn und Bremsen auf das maximale Wohlbefinden der Hinterbänkler abzielt.

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