Newsticker
Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise schon am Dienstag
  1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Braucht Krumbach neue Räume für Kulturveranstaltungen?

Krumbach

14.08.2020

Braucht Krumbach neue Räume für Kulturveranstaltungen?

Vortrag von Katharina Nocun über „Netzpolitik“ (eine Veranstaltung des Lokal-Forums in der FOS/BOS) – künftig auch in Kulturräumen denkbar.

Plus Der Krumbacher Kulturverein Kult fordert neue Räume für Veranstaltungen in Krumbach. Wie ein neues "Kulturzentrum" genutzt werden könnte.

Ein weiterer Raum in Krumbach für Kulturveranstaltungen oder auch für Workshops im sozialen Bereich? Marc Hettich, Vorsitzender des Krumbacher Kulturvereins Kult, erklärt, dass dies Krumbach sehr guttun würde. Der Stadtsaal und das Bürgerhaus in Hürben würden zwar viele Möglichkeiten bieten, aber sie könnten nicht das ganze Spektrum abdecken. Daher hat der Kulturverein Kult nun eine entsprechende Initiative auf den Weg gebracht. Im Gespräch mit unserer Zeitung schildert Hettich, was eine solche neue Einrichtung leisten könnte.

Eine „Kultveranstaltung“ von Subkult

So mancher erinnert sich sicherlich noch gut an Veranstaltungen wie „Stubenmusik“ der Kult-Organisation Subkult im Wiedemanns-Keller. Doch nach der Schließung des Wiedemanns-Kellers seien solche Veranstaltungen in der Folgezeit nicht mehr möglich gewesen, sagt Hettich. Was kann eine neue Kultureinrichtung leisten? Es gehe hier nicht um große Veranstaltungen, für die der Stadtsaal der richtige Ort sei. Aber auch die Räumlichkeiten im Bürgerhaus in Hürben seien bereits in hohem Maße ausgelastet. Daher habe der Kulturverein Kult nun eine Initiative für weitere kulturelle Räumlichkeiten auf den Weg gebracht. Und vielleicht findet sich auf diesem Weg wieder ein Platz für die heimelige Atmosphäre der „Stubenmusik“.

Veranstaltungen wie „Meet & Eat“ (hier im Stadtgarten) könnten auch in neuen Kulturräumlichkeiten stattfinden.

Musik, Workshops oder auch Yoga-Kurse und vieles mehr könnten in solchen Räumlichkeiten möglich sein, ergänzen die Krumbacher Quartiersmanagerin Birgit Baumann und Max Wind, Schriftführer des Vereins Kult, der als Musiklehrer selbstredend ein großes Herz für musikalische Veranstaltungen hat.

Das Interesse ist offensichtlich beachtlich

Im Rahmen der Initiative seien bereits verschiedene Vereine und Organisationen angeschrieben worden. Gezeigt habe sich, dass es durchaus ein beachtliches Interesse an diesem Projekt gebe. Ziel sei es, auch finanziell das Projekt gemeinsam zu stemmen. Nachzudenken sei in diesem Zusammenhang auch über die Idee eines Gemeinschaftsbüros, das vielfältige Nutzungsmöglichkeiten biete. So könnte die neue Initiative auch das Krumbacher Vereinsleben insgesamt stärken, ist Marc Hettich überzeugt.

Wo könnten solche Räumlichkeiten eingerichtet werden? Hettich blickt da auf verschiedene Leerstände in der Krumbacher Innenstadt, die einer solchen Nutzung zugeführt werden könnten. Details müssten aber erst noch geklärt werden. Mit Blick auf die finanziell angespannte Lage im Zuge der Corona-Krise sind sich die Initiatoren bewusst, dass sie mit einer direkten finanziellen Unterstützung durch die Stadt nicht rechnen können. Aber Hettich sagt, dass das Projekt bei den Krumbacher Kommunalpolitikern sicherlich wohlwollend aufgenommen werde und es auf alle Fälle eine ideelle Unterstützung gebe. Wann könnte diese Idee verwirklicht werden? Einen konkreten Zeitplan könne man noch nicht nennen, erklärt Hettich. Wichtig sei, dass die ersten Reaktionen positiv seien. Dies sei eine gute Basis für weitere Schritte.

Weitere Infos zu diesem Projekt gibt es auf der Internetseite des Krumbacher Kulturvereins Kult. Interessenten können sich per E-Mail unter sub@kult-krumbach.de an die Initiatoren wenden.

Weitere Informationen zum Krumbacher Kulturverein Kult finden Sie hier:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren