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Bürgerversammlung: Aletshausen will schuldenfrei sein

Bürgerversammlung

Aletshausen will schuldenfrei sein

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    Georg Duscher
    Georg Duscher

    Aletshausen In zwei bis drei Jahren könnte die Gemeinde Aletshausen ihre Schulden von rund 600000 Euro abgebaut haben. Dies berichtete Bürgermeister Georg Duscher in der Bürgerversammlung. Rund 40 Besucher informierten sich bei der Versammlung im Gasthaus Schlosser über die Aktivitäten in der Gemeinde. VG-Kämmerin Barbara Fetschele gab einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde. In diesem Jahr sei neben dem Schuldenabbau die Erschließung eines Baugebiets im Norden und ein Gewerbegebiet geplant. Dafür sind 200000 Euro vorgesehen. Für die Teerung von Feldwegen sind 70000 Euro eingeplant. 40000 Euro sollen dafür von der Jagdgenossenschaft kommen. Ferner gewährt die Gemeinde dem Sportverein für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des vergrößerten Sportheims ein Darlehen in Höhe von 45000 Euro. Für einen Wassernotverbund Hasberg-Haupeltshofen sind 30000 Euro vorgesehen. Die Schulden sollen um rund 77000 Euro getilgt werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 1085 Einwohnern bei 563,38 Euro.

    Im Rückblick auf das vergangene Jahr wies Duscher auf das Thema Windenergie hin. Die im Regionalplan Donau-Iller ausgewiesenen Flächen für Windräder seien laut Duscher wegen ihres Abstands von nur 500 Metern zur Bebauung nicht zumutbar. Zu den von der Gemeinde an den Regionalplan gemeldeten Flächen würde man im Juli/August Ergebnisse erfahren.

    Duscher: Bei Windenergie kaum Rentabilität

    Wie Duscher erklärte, würde nach seinen Informationen die Rentabilität bei der Windenergie in unserer Region gegen Null tendieren. Dagegen plant die Gemeinde die Errichtung einer Freiflächenfotovoltaikanlage mit Bürgerbeteiligung. Errichtet werden soll die rund 1,5 Hektar große Anlage im Gewerbegebiet südlich der Firma Gutmann.

    Duscher sprach auch das Thema Dorferneuerung an. Momentan sehe man keinen Bedarf, meinte der Bürgermeister, da man im Ort „gut vorgesorgt“ und „alles gerichtet“ habe. Doch sei das Thema Dorferneuerung nicht erledigt, sondern nur zurückgestellt.

    Lob gab es vom Bürgermeister für alle, die sich für die Gemeinde engagieren. So auch für die Feuerwehr, die zwar in den Ortsteilen personell gut aufgestellt sei, jedoch in Aletshausen mangle es an Leuten. Duscher appellierte, sich bei der Feuerwehr zu engagieren. Pfarrer Raffaele De Blasi bedankte sich bei der Gemeinde für die Spende von 15000 Euro für die Kirchenrenovierung. Nach den Wortmeldungen der Bürger (siehe Infokasten) ließ Bürgermeister Duscher mit Bildern von Veranstaltungen und Vorkommnissen in der Gemeinde in den vergangenen Monaten die Bürgerversammlung ausklingen.

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