Aletshausen Schon mehrmals hat den Gemeinderat die Bauplatzsituation beschäftigt. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden: Nach mehreren Gesprächen mit Besitzern von Grundstücken, die diese derzeit nicht verkaufen wollen, müsse die Gemeinde nun die Initiative ergreifen. Schließlich sollten potenzielle Bauwillige nicht abgewiesen werden. Bürgermeister Georg Duscher riet zum Versuch, die zweite Grundstückshälfte vom genehmigten Baugebiet „Aletshausen Nord“ zu akzeptablen Konditionen zu kaufen. Es gebe keinen Zeitdruck. Es könne nie schaden, Bauplätze für Einheimische vorzuhalten. Das angesprochene Gebiet mit acht Parzellen müsse nicht sofort ausgebaut und erschlossen werden, dies könne bei Bedarf geschehen. Letztendlich beschloss das Gremium einstimmig, dass der Bürgermeister Gespräche mit dem Eigentümer führen soll, um die Sachlage zu sondieren.
Gestaltung Wegen der Gestaltung des freien, ungepflegten Platzes zwischen Pfarrkirche und Kammel schlug Duscher vor, einen Fachberater vom Amt für Ländliche Entwicklung Krumbach einzuladen, der über dieses Thema referiert und Vorschläge unterbreitet.
Notverbund Es gebe die Möglichkeit, eine Wasserleitung von Aletshausen nach Haupeltshofen zu verlegen oder eine von Wasserberg, das bereits Trinkwasser von Hasberg bezieht, nach Haupeltshofen zu verlegen, erklärte Duscher. Er favorisiert diese Möglichkeit, da die Rohre bereits bis zum Anwesen Dopfer neben dem Käppele reichen. Das geforderte Aushängen der Wasserwerte sei bereits in allen Ortsteilen geschehen. Der defekte Wasser-Einlaufschacht in Winzer wird demnächst erneuert.
Verkehrsüberwachung Zum Thema Verkehrsüberwachung schlug der Ratshauschef vor, ein eigenes mobiles Messgerät anzuschaffen. Duscher wurde beauftragt, bei er nächsten Sitzung die mögliche Ausstattung und Preis für ein Gerät vorzulegen.
Bauanträge Josef Kornegger legte neue Baupläne für seine Unterstellhallen mit Photovoltaik-Anlage in Aletshausen vor. Das einfache Pultdach bekommt nun einen Kurzgiebel nach Norden.
Brigitte und Oskar Frank wollen in Winzer eine Scheune abbrechen und den alten Dachstuhl einer Garage durch einen neuen ersetzen. Gleichzeitig planen sie, auf demselben Grundstück nach dem Abbruch des Bauernhauses ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu errichten. Alle drei Baugesuche wurden ohne Gegenstimmen befürwortet. (kk)