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Haushaltsplan: Gemeinde finanziert Photovoltaik

Haushaltsplan

Gemeinde finanziert Photovoltaik

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    Nicht gerade einladend sieht der gemeindliche Platz gegenüber der Pfarrkirche von Aletshausen aus. Bürgermeister Duscher schlug deshalb vor, 5000 Euro in den Haushaltsplan 2012 für die Verschönerung einzuplanen - besonders, weil der heimische Obst- und Gartenbauverein seine Bereitschaft signalisiert habe, bei der Neugestaltung mitzuwirken. Der Gemeinderat war mit dem Vorschlag ohne Gegenstimme einverstanden.
    Nicht gerade einladend sieht der gemeindliche Platz gegenüber der Pfarrkirche von Aletshausen aus. Bürgermeister Duscher schlug deshalb vor, 5000 Euro in den Haushaltsplan 2012 für die Verschönerung einzuplanen - besonders, weil der heimische Obst- und Gartenbauverein seine Bereitschaft signalisiert habe, bei der Neugestaltung mitzuwirken. Der Gemeinderat war mit dem Vorschlag ohne Gegenstimme einverstanden. Foto: Karl Kleiber

    Aletshausen Um die Aufstellung und Vorberatung des Haushaltsplanes für 2012 ging es in der jüngsten Gemeinderatsitzung. Mit den aktuellen Rücklagen von rund 800 000 Euro in der Gemeindekasse könne man einiges in Angriff nehmen, sagte Bürgermeister Georg Duscher. Er plädierte unter anderem für ein Darlehen für den Sportverein.

    Der SV Aletshausen plant, auf dem Dach seines erweiterten Sportheimes eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Da dieser sie nicht finanzieren kann, stellte der Verein an die Gemeinde einen Antrag auf ein Darlehen, das mit dem Erlös des Solarstromes plus Zinsen wieder zurückgezahlt werden soll. Mit den rund 45000 Euro ist eine Anlage mit einer Leistung von rund 23 kWp geplant. Das Dorfoberhaupt meinte, da das Geld vorhanden sei, könne man es im Dorf lassen, da die Bankzinsen derzeit nicht attraktiv seien. So sah es auch das Gremium und stimmte mit 12:0 für die Aufnahme in den Jahresetat. Über Details des Darlehens beriet man in nicht öffentlicher Sitzung.

    Brunnenpumpe Die Brunnenpumpe der Wasserversorgung Aletshausen, so Duscher, der auch als Wassermeister tätig ist, stamme aus dem Jahre 1996. Diese habe seitdem gut 1,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert und laufe nun unruhig. Zudem sei sie wegen ihres Alters ein „Stromfresser“, was ins Geld gehe. Eine neue habe eine Lieferzeit von zwei bis drei Monaten. Außerdem verbrauchten neue Pumpen 20 bis 30 Prozent weniger Strom und kosteten aus Edelstahl rund 4500 Euro, aus Guss etwa 5500 Euro. „Man muss nicht warten, bis die Pumpe den Geist aufgibt, sondern vorsorglich eine kaufen und in den Haushalt aufnehmen.“ Ohne Gegenstimme wurde der Bürgermeister beauftragt, Angebote einzuholen.

    Straßenbau Der im vorigen Jahr verschobene Bau der Straße Aletshausen-Waltenhausen soll demnächst beginnen. Dort soll es auch nicht mehr stauben. Diese 400 Quadratmeter Bitumen würden 14,60 Euro pro Quadratmeter samt des von der Gemeinde gestellten Kieses eingebaut kosten. Ebenso sollte mit der Straße beim Wertstoffhof verfahren werden. Dort sind rund 600 Quadratmeter auszubauen. Auch die Jagdgenossenschaft hat einstimmig die Mitfinanzierung dieser Maßnahmen beschlossen.

    Bauanträge Den Neubau eines Pfründehauses mit Doppelgarage in der Größe von 19 auf 8,5 Meter möchten Anton und Anna Maria Strobel aus Winzer an der Straße „Hinter den Gärten“ im Außenbereich bauen. Rudolf Fischer plant an der Krumbacher Straße in Aletshausen den Bau einer 16 auf 33 Meter großen landwirtschaftlichen Liegehalle für Kühe. Gleichzeitig beantragte er den Abriss eines Wirtschaftsgebäudes. Genehmigung ohne Gegenstimme. Im Gewerbegebiet Aletshausen wollen die Krumbacher Ursula und Jürgen Graf eine Lagerhalle errichten. Die Holz-Stahl-Konstruktion soll 26 auf 15 Meter groß und mit Isolierpaneelen verkleidet werden. Das Vorhaben entspreche dem Bebauungsplan und könnte sofort realisiert werden, so der Bürgermeister.

    Bauvoranfrage Michael Mussack möchte eine Baulücke in der Ecke Schul- und Bahnhofstraße füllen. Deshalb will er ein Wohnhaus mit Garage in der Größe 21,5 auf 14,5 Meter errichten. In seiner Bauvoranfrage wollte er wissen, wie sich die Gemeinde dazu stelle. Das Gremium war komplett dafür.

    Probleme mit dem Internet

    DSL Josef Schwab sprach erneut das nicht funktionierende Internet in einem Teil von Gaismarkt an. Bürgermeister Duscher erwiderte, dass er mit der Telekom gesprochen habe, die demnächst ein Kabel zu ihrem Schaltkasten in das vorhandene Leerrohr einziehen werde. Mehr wisse er auch nicht.

    Wiegehäuschen Zweiter Bürgermeister Franz Strobel informierte den Gemeinderat, dass das auf Gemeindegrund stehende und schon heruntergekommene Wiegehäuschen in Winzer demnächst abgerissen wird.

    Es soll durch ein neues ersetzt werden, wenn die Gemeinde dem noch vorzulegenden Plan zustimmt.

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