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Krumbach: Stolpersteine gegen das Vergessen?

Krumbach

Stolpersteine gegen das Vergessen?

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    Die Gedenkstätte für die 1939 zerstörte Hürbener Synagoge wurde 2004 auf Betreiben des Krumbacher Heimatvereins eingerichtet. Basierend auf einer Initiative des früheren Stadtrates Wilhelm Kielmann befindet sich dort seit 2014 auch eine Gedenktafel für die 1942 deportierten und ermordeten Juden. Die Initiative Kielmanns war vom Heimatverein aufgegriffen worden.
    Die Gedenkstätte für die 1939 zerstörte Hürbener Synagoge wurde 2004 auf Betreiben des Krumbacher Heimatvereins eingerichtet. Basierend auf einer Initiative des früheren Stadtrates Wilhelm Kielmann befindet sich dort seit 2014 auch eine Gedenktafel für die 1942 deportierten und ermordeten Juden. Die Initiative Kielmanns war vom Heimatverein aufgegriffen worden. Foto: Peter Bauer

    Stolpersteine gegen das Vergessen – der Künstler Gunter Demnig hat sich dies zur Lebensaufgabe gemacht. In über 800 Städten in Deutschland findet man sie bereits: im Gehweg eingelassene Betonsteine, die mit einer beschrifteten Messingplatte versehen sind. Sie sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und sind vor deren letzten frei gewählten Wohnhäusern platziert. Hinter jedem Stolperstein, der mit Name und Eckdaten der jeweiligen Person beschrieben ist, steht ein persönliches Schicksal, das von engagierten Helfern aufgearbeitet wird. Erst vor Kurzem hat Demnig Steine in Mindelheim und Ulm verlegt. Neu-Ulm soll im September folgen. Sind solche Stolpersteine auch in Krumbach denkbar? Wie wird den in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Menschen bei uns gedacht?

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