Stolpersteine gegen das Vergessen – der Künstler Gunter Demnig hat sich dies zur Lebensaufgabe gemacht. In über 800 Städten in Deutschland findet man sie bereits: im Gehweg eingelassene Betonsteine, die mit einer beschrifteten Messingplatte versehen sind. Sie sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und sind vor deren letzten frei gewählten Wohnhäusern platziert. Hinter jedem Stolperstein, der mit Name und Eckdaten der jeweiligen Person beschrieben ist, steht ein persönliches Schicksal, das von engagierten Helfern aufgearbeitet wird. Erst vor Kurzem hat Demnig Steine in Mindelheim und Ulm verlegt. Neu-Ulm soll im September folgen. Sind solche Stolpersteine auch in Krumbach denkbar? Wie wird den in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Menschen bei uns gedacht?
Krumbach