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Neue Mitte: Viel Verhandlungsmasse

Neue Mitte

Viel Verhandlungsmasse

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    Wenig Resonanz fand die Informationsveranstaltung über die „Neue Mitte Thannhausen“ in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule. Allerdings diskutierten die wenigen Bürger kritisch und engagiert.
    Wenig Resonanz fand die Informationsveranstaltung über die „Neue Mitte Thannhausen“ in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule. Allerdings diskutierten die wenigen Bürger kritisch und engagiert. Foto: hli

    Thannhausen Wenig Resonanz bekam die Informationsveranstaltung zur Neugestaltung von Thannhausens Mitte. Nur knapp 20 Bürger diskutierten mit dem Planer Prof. Ludwig Schegk, der Stadtverwaltung und dem Stadtrat in der Aula der Anton-Höfer-Grundschule. Das Ergebnis der Veranstaltung konnte sich aber sehen lassen, denn die Interessierten brachten „viel Verhandlungsmasse“ ein, wie Bürgermeister Georg Schwarz resümierte.

    Verkehr Ein Ziel der Neugestaltung ist es, den automobilen Verkehr zugunsten der Fußgänger einzuschränken. Josef Pfitzmayr setzte sich engagiert dafür ein, den Wegfall der Linksabbiegerspuren zu testen. Ansonsten könnte es zu massiven Verkehrsproblemen kommen. Alexander Schweighart sah die Sachlage aus seiner Sicht als Busfahrer. Würden die Radien zu eng, wäre das Abbiegen für Busse und Lastkraftwagen ohne ein Ausholen auf die Gegenfahrbahn nicht mehr möglich. Eine Aufwertung der Umfahrung forderten die anwesenden Bürger. Der Rathauschef stellte eine Lösung für den Zeitpunkt in Aussicht, da die Umfahrung zur Bundesstraße umgewidmet werde. Darüber sei er mit dem Staatlichen Bauamt im Gespräch.

    Platzgestaltung Ob der Maibaum auf dem Platz bleibe, wollte Josef Pfitzmayr wissen. Das „Loch“ für den Baum sei schließlich sündteuer gewesen und bei einer erneuten Verlegung des Standortes „rausgeschmissenes Geld“. Taubenbrunnen und Rentamtsdenkmal würden vom Platz verschwinden, beantwortete Ludwig Schegk Pfitzmayrs Frage nach der Platzgestaltung. Der Platz solle großzügig wirken, für die bisherigen Elemente der Platzgestaltung wären neue Standorte angedacht.

    Fontänenfeld Die Nähe der Wasserspiele zur Straße, die ja nur noch durch eine drei Zentimeter hohe Bordkante vom Platz getrennt werde, stelle eine zu große Gefahr dar, meinte Eva Bayer. Eltern könnten keinesfalls die Gastronomie auf dem Platz nutzen und ihre spielenden Kinder dieser Gefahr aussetzen.

    Fußweg Die fußläufige Verbindung vom Rathaus zur Schreieggstraße werde zweimal vom Verkehr gekreuzt. Das sei insbesondere problematisch, kritisierte Eva Bayer, weil zu vermuten sei, dass die Autos von der Augsburger- und der Christoph-von-Schmid-Straße her kommend, den Weg zum Einkaufsmarkt über die Durchfahrt zwischen Bank und Lesehexe nehmen würden. Man könnte den Weg tiefer legen und das Überqueren erschweren, schlug Werner Kößler vor.

    Ratshain Wird die Neue Mitte Thannhausens grün oder eine Pflasterwüste? Sind die Bäume im Ratshain nicht zu eng gesetzt, fragte Dr. Theo Streicher? 50 bis 60 Bäume sollen gepflanzt werden. Im Ratshain könnten es Platanen sein, die man als Blätterdach in Form bringen könnte, erklärte der Planer.

    Pflasterung Durchgehendes Pflaster oder Pflaster mit Rasenfugen? Das eine ist steril, das andere braucht aufwendige Pflege. Man könnte die Parkplätze des Einkaufsmarktes durchgehend pflastern, die Randzonen beim Rathaus und der Raiffeisenbank mit Grün auflockern, sagte Eva Bayer.

    Felsenbrunnen Im Stadtrat Hauptthema, war den Bürger die Lage des Brunnens kein vordringliches Anliegen. Die Situierung im Ratshain, bisher von Ludwig Schegk favorisiert, wollte den Bürgern aber nicht einleuchten. Der Brunnen würde versteckt, die Bäume würden ihn ständig „verschmutzen“, war sich Peter Straub sicher. Auch ist vorgesehen, den Boden dort nicht zu pflastern. Das würde bedeuten, dass es um den Brunnen herum ständig morastig wäre. Annemarie Hörtrich schlug vor, den Brunnen in den Bereich zwischen Ratshein, Rathaus und Raiba zu setzen. Dort käme er zur Geltung.

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