Ursberg Beim Landesfinale der bayerischen Schulen im Tanz, das in Diedorf stattfand, traten insgesamt 27 Tanzgruppen aus ganz Bayern an. Unter ihnen waren auch zwei Gruppen des Ringeisen-Gymnasiums der St. Josefskongregation Ursberg sehr erfolgreich.
Das Finale war von Anfang an etwas Besonderes, da es zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in Schwaben stattfand und deshalb zahlreiche Freunde und Verwandte den Wettkampf begleiten konnten. Alle bayerischen Bezirkssieger traten in der Schmuttertalhalle gegeneinander an. Unter den 14 Gruppen, die mit beeindruckenden Darbietungen im künstlerischen Tanz das große Finale erreichten, waren auch beide Ursberger Tanzgruppen. Die Mädchen der Wettkampfklasse II wählten die Musik des Films „Die Kinder des Monsieur Mathieu“‘ und erzählten die Geschichte dazu in ihrem Tanz. Die Schülerinnen der siebten bis neunten Jahrgangsstufe gaben ihr Bestes und erzielten am Ende den fünften Platz unter insgesamt acht Mannschaften, die den Einzug ins Finale geschafft hatten.
Den Sieg nur knapp verpasst
In der nächsthöheren Wettkampfklasse I tanzten 16 Schülerinnen der zehnten bis zwölften Jahrgangsstufe des Ringeisen-Gymnasiums um den Sieg. Als „Maschinen und funktionierende Objekte“‘ zeigten die Tänzerinnen ihr großes Können, erreichten somit einen hervorragenden zweiten Platz und mussten sich am Ende nur den Schülerinnen vom Gymnasium in Schrobenhausen geschlagen geben. Aufgrund der großen Begeisterung für das Tanzen am Ringeisen-Gymnasium, die seit vielen Jahren anhält, entscheiden sich in jedem Schuljahr etwa 100 Schülerinnen für diesen Sport und bleiben meist lange dabei. Besonders erfreut ist die Trainerin und Organisatorin Franziska Schmid über die Schülerinnen, die sie als Mentorinnen beim Choreografieren und Trainieren unterstützen. In der Oberstufe (zehnte bis zwölfte Jahrgangsstufe) haben Sinah Steinhart, Johanna Singl und Tabita Neu ihren Tanz sogar in Eigenregie entworfen und sind dafür mit einer Silbermedaille auf Landesebene belohnt worden.
„Schön zu sehen, ist es auch“, meinte Franziska Schmid, „dass die Mädchen den Tanzsport hauptsächlich in der Schule ausüben und sich stets verbessern, obwohl nur wenige von ihnen in Studios tanzen.“ (pac)