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Thannhausen

23.02.2021

Thannhauserin zeigt bei "Wer wird Millionär" ihr Würfelglück

Die Thannhauserin Christine Schorer nahm auf dem Kandidatenstuhl bei "Wer wird Millionär?" Platz.
Bild: TVNOW/Stefan Gregorowius

Plus Christine Schorer nahm auf dem Kandidatenstuhl der Sendung Platz. Wie sie ihren Mann Christian in Unruhe versetzte - und wie viel sie mit nach Hause nahm.

Erst vor wenigen Wochen sahen die Zuschauer von "Wer wird Millionär?", wie die Günzburger Studentin Stefanie Hertzer mit 125.000 Euro nach Hause ging. Jetzt nahm wieder eine Kandidatin der RTL-Sendung aus dem Landkreis Günzburg Platz auf dem Stuhl gegenüber von Günther Jauch. Christine Schorer aus Thannhausen bewies in der am Montagabend ausgestrahlten Sendung viel Humor - und ihre Würfelfähigkeiten.

Christine Schorer, im Bild mit dem Heimatvereinsvorsitzenden Manfred Göttner aus Thannhausen.
Bild: Heimatverein Thannhausen

Die Einstiegsfrage war ein Klacks für die Thannhauserin: Aus vier Silben sollte in der richtigen Reihenfolge das Wort Avocado zusammengesetzt werden. Christine Schorer brauchte nur wenige Sekunden und erspielte sich damit den ersten Kandidatenplatz der Sendung. Hinter ihr hatte im Publikum Ehemann Christian Platz genommen - und auch er kam im Gespräch mit Moderator Günther Jauch immer wieder zum Einsatz.

Thannhauserin bei "Wer wird Millionär?": Probleme bei der 200-Euro-Frage

Denn aller Anfang war schwer für die Mutter von vier Kindern. Schon bei der 200-Euro-Frage kam Christine Schorer gehörig ins Schwitzen: "Wenn richtig viel los ist, dann geht redensartlich die Post ab - oder auch die A. Elli, B. Luzi, C. Leni oder D. Gerdi", wollte Jauch wissen. Wie so viele Kandidaten bei den vermeintlich einfachen ersten Fragen tat sich die Thannhauserin schwer. "Ich hab das noch nie gehört", gestand sie Jauch - und tendierte spontan zu Antwort C: "Leni". Die Fernsehkamera fing ein, wie sich Christian Schorer außerhalb des Blickwinkels seiner Frau auf dem Zuschauerstuhl wand: Er hatte die Lösung ganz offenkundig parat, durfte aber selbstverständlich nicht helfen.

Mit "Luzi" ging es eine Runde weiter für die Thannhauserin

Das übernahmen dann die Kandidatenjoker im Studio, die befragt wurden. 95 Prozent entschieden sich für "Luzi" - ein Kandidat hatte auf Christine Schorers Favorit "Leni" getippt. Günther Jauch forschte nach: "Wer hat das denn gedrückt?" Der Kandidat meinte darauf entschuldigend: "Sie haben mich so verwirrt mit der Leni." Doch die Mehrheitsentscheidung überzeugte die Thannhauser Kandidatin - und sie kam mit "Luzi" eine Runde weiter. Sehr zur Erleichterung ihres Ehemannes, der das Geschehen unruhig von oben betrachten musste. "Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte", gestand er dem Moderator ein.

Doch Christine Schorer kämpfte sich weiter voran - mit Unterstützung der Joker. Den 50:50-Joker, bei dem zwei falsche Antworten gelöscht werden, verwendete sie bei der Frage, welche Teile zur Ausstattung vieler Geländewagen gehörten. Doch auch die übrig gebliebenen Antworten A: Taucherbrillen und B: Schnorchel ließen die Thannhauserin etwas ratlos zurück. Also musste noch ein weiterer Joker dran glauben - und der Kandidat im Studio lieferte eine zwar nicht ganz korrekte Erklärung, aber die richtige Antwort: Schnorchel.

Modeschöpfer Pierre Cardin macht der Kandidatin keine Probleme

Mit der nächsten Frage nach Modeschöpfer Pierre Cardin hatte Christine Schorer, die als Mentalcoach arbeitet, keine Schwierigkeiten. Zeit für Günther Jauch, sie nach ihrem Talent zu befragen: In ihrer Familie gelte sie als Würfelflüsterin, erfuhren die TV-Zuschauer. Gerade bei "Mensch ärgere dich nicht!" habe ihr das schon des Öfteren geholfen. Also wurde ein Würfel ausgepackt - und die Kandidatin und der Moderator würfelten um die Wette, bevor es wieder ernst wurde. Für 16.000 Euro wollte Günther Jauch wissen, wie man die chemische Bezeichnung für den sauren oder basischen Charakter einer Lösung richtig schreibt: ph, PH, pH oder Ph?

Christine Schorer ging kein Risiko ein - und setzte mit dem Telefonjoker ihrer letzte verbliebene Hilfsmöglichkeit ein. Auch bei der Auswahl ihrer drei möglichen Helfer hatte sie auf die Region gesetzt. Philipp von Schönborn, Karl-Dieter Nemetz und Ursula Meyer waren ihre Joker zu Hause. Für die Chemie-Frage wählte sie Nemetz - und lag damit goldrichtig. Günther Jauch attestierte dem Angerufenen noch eine "sehr schöne Radiostimme", bevor er die Frage korrekt beantworten durfte: Lösung C, also pH, war richtig.

16.000 Euro bei "Wer wird Millionär" - was macht sie mit dem Geld?

Mit 16.000 Euro auf der Habenseite wollte Günther Jauch natürlich wissen: Was hat die Thannhauserin mit dem Gewinn vor? Sie verriet in der Sendung, dass alle in der sechsköpfigen Familie etwas davon haben sollen. Für sich selbst habe sie eine ganz besondere Anschaffung vor: Ein Diamantring sei schon lange ihr Traum. Den - so räumte Ehemann Christian ein - hätte sie zwar demnächst von ihm zum Geburtstag bekommen. "Aber jetzt können sie ihn sich einfach selbst kaufen", sagte Jauch angesichts der Gewinnsumme.

Höher wurde der Kontostand an diesem Abend nicht mehr: Bei der 32.000 Euro-Frage war Schluss für die Kandidatin aus Thannhausen. Dabei hätte sie richtig getippt, was sich im September 2021 von 30 auf 40 ändern soll: Es waren nicht die Oscar-Kategorien, nicht die EU-Mitgliedsstaaten und auch nicht die Teams in der NHL - sondern die Unternehmen im DAX. Für den Herzenswunsch der Kandidatin sollte die Gewinnsumme trotzdem reichen - und Günther Jauch wünschte ihr zum Abschied dann auch "Viel Spaß mit dem Brilli."

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