Beim Thema Breitbandausbau kommt die Marktgemeinde Münsterhausen weiter voran. Aufgrund der Gigabit-Richtlinie 2.0, welche seit 30. April 2024 in Kraft ist, kann ein Förderverfahren für Münsterhausen fortgeführt werden. Die Marktgemeinde tritt hier im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Gemeinde Balzhausen auf. Auf der Tagesordnung der jüngsten Marktgemeinderatssitzung stand nun der Bonitätsnachweis an, also dass die Gesamtfinanzierung des Vorhabens gesichert ist.
Gigabit-Richtlinie 2.0 bringt Förderung für den Glasfaserausbau
Mit drei Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGigabitR) den Glasfaserausbau in Kommunen. Die Marktgemeinde hat hier die Zusage. Im Förderprogramm beträgt der Fördersatz bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, während die Gemeinde einen Eigenanteil von zehn Prozent trägt. Die Gemeinde muss hier in Vorleistung gehen. „Der Glasfaserausbau ist so wichtig wie die Wasserversorgung oder der Straßenausbau“, so verwies Bürgermeister Erwin Haider auf der Sitzung darauf hin. Haider bemängelte in diesem Zusammenhang auch, dass auf die Kommunen immer mehr abgeschoben und ihnen immer mehr aufgebürdet wird. Es wurde bestätigt, dass die Gesamtfinanzierung des Vorhabens IKW Balzhausen – Münsterhausen im Markt Münsterhausen gesichert ist.
Gemeinderat entscheidet über Straßenmarkierungen und Jahresabschluss der Wasserversorgung
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Anbringung einer Markierung am Fahrbahnrand bei der Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Kreisverkehr Edelstetter Straße – Ortsumfahrung und der Brücke über die Kleine Mindel – Gemarkungsgrenze Edelstetten. Hier ist keine Fahrbahnmarkierung vorhanden. Von Bürgerseite ist der mündliche Antrag eingegangen, hier eine entsprechende Markierung anzubringen. Die Anbringung einer Mittelmarkierung ist aufgrund der zu geringen Gesamtfahrbahnbreite in diesem Abschnitt nicht möglich. Bürgermeister Haider erläuterte weiter, dass eine Markierung unter einer Breite der Straße von fünf Metern nicht erforderlich ist. Die Straße weist hier 4,50 Meter auf. Ein Angebot über eine Fahrbahnrandmarkierung würde mit 5.500 Euro zu Buche schlagen, so Haider in seinen Ausführungen weiter. „Nach ein paar Jahren ist eine Fahrbahnrandmarkierung weg“, so der 3. Bürgermeister Johannes Wiest. Er sieht hier keinen Handlungsbedarf. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, in dieser Sache nicht tätig zu werden.
Der Jahresabschluss 2023 betreffend Wasserversorgung und Photovoltaik Münsterhausen stand zum Ende der Sitzung noch an. Der Jahresgewinn 2023 von 49.209 Euro wurde festgestellt.
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