Es ist ein dünnes Blatt Papier. Weiß, mit vielen Namen und Kästchen, wie überall in Bayern am 8. März. Auf dem Tisch einer Turnhalle sieht es genauso aus wie auf dem Tisch in einem Rathaus oder in einer Schule. Oder wie auf dem Tisch in der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Bezirkskrankenhaus Günzburg. Wer diesen Stimmzettel hier ausfüllt, lebt hinter gesicherten Türen und hohen Zäunen, auf Anordnung des Gerichts. Doch auch verurteilte Straftäter dürfen wählen.
Günzburg
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