Sie hing jahrzehntelang still und etwas unscheinbar neben der Bürgerstube im Gemälderaum des Mittelschwäbischen Heimatmuseums in Krumbach. Ziemlich vergilbt, übersät mit braunen Flecken, hinter Glas gepresst. Dass diese Zeichnung einmal so etwas wie die inoffizielle Gründungsurkunde der Krumbacher Zylinderer sein würde, wusste man lange nicht. Erst als Michael Baier, Chronist der Faschingsgilde Zylinderer und Mitglied im Heimatverein, genauer hinsah, wurde ihm klar: Der „Faschingszug Krumbach 1868“ braucht dringend Hilfe. Und so begann im November 2025 eine Art Reha-Maßnahme für ein ungefähr 158 Jahre altes Stück Papier.
Krumbach
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