Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr: Immer dann, wenn der Krumbacher Literaturherbst mit seinem mannigfaltigen Programm zur Neige tendiert und quasi das letzte Kapitel der Veranstaltungsreihe geschlossen wird, dann macht sich der „Redaktions-Kare“ der Stadt Krumbach bemerkbar. Dann meldet sich (wie übrigens seit mehr als fünfzig Jahren) der rathäuslerische Schreiberling zu Wort: In etwas gewohnt holpriger Poesie und ebensolchem Mittelschwaben-Dialekt präsentiert er die aktuell druckfrische „Heimatpost der Stadt Krumbach“. Will heißen: Dieser Tage wurde die reich bebilderte Postille in Form einer 80-seitigen Broschüre vom Rathaus aus auf dem (Luft-) Postweg, zu Lande und zu Wasser verschickt, findet also die 2025er lokale Chronik „ihre geneigte Leserschaft rund um den Globus“, bekanntermaßen adressiert an „alle liabe Krumbacher Freind, überall omanand“.
Krumbach
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