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Historische Maul- und Klauenseuche im Raum Krumbach: Als Tierseuchen für massive Einschränkungen sorgten

Krumbach

Als die Seuche den Viehmarkt stoppte: Krumbach in den 20er-Jahren im Ausnahmezustand

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    Die Krumbacher Krammärkte blicken auf eine lange Tradition zurück. Sie finden im Innenstadtbereich rund ums historische Rathaus statt.
    Die Krumbacher Krammärkte blicken auf eine lange Tradition zurück. Sie finden im Innenstadtbereich rund ums historische Rathaus statt. Foto: Stadtarchiv Krumbach, Repro Manfred Keller

    Immer wieder sorgen Tierseuchen und Krankheitsfälle in der Landwirtschaft für Verunsicherung bei Bauern, Handel und Verbrauchern. Auch die Sorge vor einer möglichen Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche rückt immer wieder in den Fokus – und weckt Erinnerungen an einschneidende Zeiten in der Region Krumbach, als die Seuche Landwirtschaft und Alltag massiv beeinträchtigte. Ein Rückblick an nicht gerade rosige Zeiten der heimischen Landwirtschaft in den 1920er-Jahren kurz nach der Inflation, als ab April 1926 im Bezirk Krumbach eine heftige und lange anhaltende Maul- und Klauenseuche herrschte, sodass nur noch wenige der ansonsten häufig stattfindenden Viehmärkte abgehalten werden durften.

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