„Du wolltest doch immer ein Kino“, sagte Elisabeth Flott zu ihrem Mann Werner Flott, als sie 1980 in einem Anzeigenblatt blätterte. Dort gab es ein Inserat, das besagte, dass die Donau-Lichtspiele in Offingen verkauft werden. Elisabeth und Werner Flott überlegten nicht lange und schlugen zu. So wurden die beiden zu Kinobesitzern. „Holzbänke und Plumpsklos“, beschreibt Werner Flott den Zustand des Kinos beim Kauf. Es galt, eine Menge zu renovieren. Und so verwandelte sich das Kino, das 2025 sein 75-jähriges Jubiläum feierte, von 1981 bis 1984 in ein besonderes Kino. 129 Plätze, eine kleine Bühne, rote Polstersessel, Tischchen mit Lampen – das Kino hat bis heute nostalgischen Charme und entwickelte sich mit der Zeit zum Geheimtipp.
Günzburg/Offingen
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