Der Haushaltsentwurf 2026 der Stadt Krumbach markiert einen vor Jahren bereits absehbaren Wendepunkt. Während das laufende Jahr 2025 deutlich besser abschließt als erwartet, plant die Stadt für 2026 eine Netto-Neuverschuldung von rund 7,6 Millionen Euro. Der Grund: für eine fast 14.200-Einwohner große Stadt stehen heuer und in den kommenden Jahren gewaltige Investitionsprojekte – allen voran die Sanierung der Mittelschule und der mögliche Neubau eines Sportzentrums werden viel Geld verschlingen. Nach dem momentanen Investitionsplan könnte Krumbachs Schuldenstand in vier Jahren auf 36 Millionen Euro wachsen. Stadtkämmerer Hubert Bühler, der dem Stadtrat kürzlich das Zahlenwerk präsentierte, rechnet ums Jahr 2030 mit einer Kreditlast von etwa 2,1 Millionen Euro, davon wären etwa 754.000 Euro Zinsen. Die Stadt kalkuliert mit einer Laufzeit von 30 Jahren und einem Festzins von 2,5 Prozent.
Krumbach
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