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Krumbach feiert die schwäbische Mundart mit Marianne Günl beim Literaturherbst

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Lesung in Krumbach: Millionärin ist Marianne Günl nicht – aber reich

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    Die Mundart-Autorin Marianne Günl brennt für den schwäbischen Dialekt. Sie las im Rahmen des Krumbacher Literaturherbsts im Gasthof Munding aus ihrem Buch „I woiß, i bin reich!“.
    Die Mundart-Autorin Marianne Günl brennt für den schwäbischen Dialekt. Sie las im Rahmen des Krumbacher Literaturherbsts im Gasthof Munding aus ihrem Buch „I woiß, i bin reich!“. Foto: Annegret Döring

    Die große Literatur wird in der Regel immer in der Hochsprache geschrieben. Dialekt kommt meist nur dann vor, wenn Romanfiguren in besonderer Weise als Dialektsprecher gekennzeichnet werden sollen oder wenn Flüche im Dialekt ausgestoßen werden. „Schwäbisch wird ausschterba“, sagt Autorin Marianne Günl ganz drastisch. Damit aber ihre Enkel und andere jüngere Generationen ihren Heimatdialekt, das Mittelschwäbische, weiterhin verstehen (no verstandat), „schwätzt“ sie konsequent schwäbisch. Jedenfalls, wenn sie glaubt, das Gegenüber versteht „wenigschtens ebbes, was ma sait“, erzählt sie den Gästen bei ihrer Literaturherbstlesung im Gasthof Munding in Krumbach.

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