„Njhaa“, schnauft Francisco Sumarto. Sein Finger schwebt über dem Blatt, zittert, sucht. Die Spastik macht für ihn jede Bewegung zu einer Kraftprobe. Der 57-Jährige wirft den Kopf zurück, die Anstrengung rötet sein Gesicht. Der Oberkörper zieht sich in den Rollstuhl, die Augen kneifen sich konzentriert zusammen. Dann, nach einigen Sekunden, trifft sein Finger das Ziel. Ruhig und klar. Heute steht „Durst“ auf dem Blatt. Doch am 8. März, da wird es ein Name sein. Ein Name auf dem Wahlschein, neben dem seine Wahl-Assistentin Anne Hörmann ein Kreuz setzen wird – nach Sumartos Willen.
Ursberg
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