Die rote Decke wirkt deplatziert neben dem Schafgehege am westlichen Rand von Ziemetshausen. Manuela Huber deutet mit einer müden Geste darauf. Darunter liegen ihre beiden Schafe. Tot, mit zerrissener Kehler und von hinten angefressen. „Als ich sie heute Morgen sah, war mein erster Gedanke: Wolf.“ Ein verletztes Schaf stand noch ganz apathisch am Zaun und habe nur in das Gebüsch gestarrt, berichtet die Hobbyschäferin. Auch der Hofhund, der die Tiere nachts bewacht, sei vollkommen verängstigt. „Wir haben direkt die Polizei und die Gemeinde informiert. Der Waldkindergarten ist nicht weit entfernt.“
Ziemetshausen
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren