Im Kindergarten St. Gabriel Niederraunau fand ein praxisnaher Vortrag zum Thema „Wie Kinder mit Freude sprachlich gefördert werden können“ statt. Referentin war Beate Böhme, Heilpädagogin, Heilpraktikerin, Musikpädagogin und Yogalehrerin. Sie zeigte den Eltern und Erzieherinnen, wie Sprache spielerisch, lebendig und alltagsnah gefördert werden kann. Böhme machte deutlich, dass Sprache nicht nur Worte, sondern Ausdruck von Bewegung, Gefühlen und Beziehung ist. Kinder lernen am besten durch Erleben, Nachahmen und gemeinsame Freude, betonte sie. Schon einfache Lieder, Reime, Fingerspiele oder kleine Rituale helfen, Aufmerksamkeit, Wortschatz und Ausdruck zu fördern.
Beim Fühl-Kim-Spiel griffen Eltern nacheinander in ein Stoffsäckchen, in dem sich eine Rassel, ein kleines Auto und einige Bausteine befanden. Sie tasteten die Gegenstände und beschrieben, wie sie sich anfühlen und wofür sie verwendet werden können. So erlebten sie, wie Kinder spielerisch Wahrnehmung, Sprache und Konzentration gleichzeitig schulen. Darüber hinaus stellte Böhme Bücher für jedes Alter vor, die die sprachliche Entwicklung unterstützen. Von einfachen Reimen und Fingerspielen für die Kleinsten bis hin zu Bilder- und Geschichtenbüchern für Kindergartenkinder erhielten die Eltern viele Anregungen, wie sie das Vorlesen in den Alltag integrieren und die Freude an Sprache fördern können.
Abschließend betonte Böhme, dass Alltagsmomente wie Kochen, Anziehen oder Spaziergänge ideal genutzt werden können, um Kinder zum Sprechen zu animieren. Für Eltern und anwesende Erzieherinnen gab sie den Hinweis, dass regelmäßiges Vorlesen, Fingerspiele und Reime besonders wertvoll sind: Sie stärken nicht nur den Wortschatz, sondern fördern gleichzeitig die Fantasie, das Zuhören und die Bindung zwischen Erwachsenen und Kindern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen viele praktische Ideen, Inspiration und neue Motivation mit, Sprache im Alltag mit Herz, Humor und Fantasie zu fördern.
Dieser Inhalt wird uns zur Verfügung gestellt
Sie haben das Wort! Vereine, Schulen, Kirchen sowie andere Gruppierungen und Einrichtungen aus der Region können ihre Texte und Bilder über unser Portal unter www.azol.de/upload hochladen.
Unsere Redaktion prüft, was veröffentlicht werden kann - in der Zeitung und Online -, nimmt aber keine redaktionellen Veränderungen vor. Wir freuen uns auf Ihre Neuigkeiten!
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren