Es war einmal. Also damals, in der (guten alten) Postkutschenzeit, und gelegentlich auch noch danach, dass die Umschreibung „Schneckenpost“ geläufige Ausdrucksweise war, um auf verspätete Postzustellungen hinzuweisen. Ins gleiche (Post-)Horn geblasen hat wohl auch die Brief-Christel in Franz Zellers „Vogelhändler“-Operette: Hier lässt die „Christel von der Post“ als Protagonistin in hellem Sopran und unbeschwerter Weise wissen: „Nur nicht gleich – nicht auf der Stell’, denn bei der Post geht’s nicht so schnell!“ Da mag es an dieser Stelle Zeit und Raum geben, an eine Episode aus der lokalen „Post(karten)geschichte“ zu erinnern, in der das Postwesen in den Fokus einer höchst löblichen Bewertung rückt.
Krumbach
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