Mit einem klaren Ziel ist der TSV Niederraunau in die laufende Saison in der Handball-Bezirksoberliga gestartet: Am Ende der Spielzeit will das Team auf dem ersten Tabellenplatz stehen und somit den Aufstieg feiern. Eine wichtige Hürde auf diesem Weg hat das Team nun genommen: Im Spitzenduell gegen den TSV Göggingen, vor dem Spieltag Tabellendritter, ließen die Raunauer auch in ungewohnter Heimspielstätte nichts anbrennen und gewannen klar mit 39:26.
Da die beiden Hallen in Krumbach belegt waren, trug Niederraunau das Heimspiel in Burgau aus. Und die Mannschaft, in der Moritz Kornegger, Leopold Haas und Vincent Hegenbart ihr Comeback feierten, legte direkt stark los. Der TSV startete mit einer offensiven Abwehrvariante in die Partie. Diese Taktik funktionierte schon im Hinspiel gut und brachte auch am Wochenende Erfolg: Viele Ballgewinne in der Abwehr führten zu schnellen Toren, Rückkehrer Hegenbart warf das 10:4 in der 16. Minute. Mit einem 7:0-Lauf zogen die Raunauer kurz darauf sogar auf 18:6 davon. Die Gegenwehr der Gäste schien bereits nach 25 Minuten gebrochen, mit 21:9 ging es in die Halbzeitpause.
Obwohl das Spiel schon entschieden war, versuchte Niederraunau das Tempo auch im zweiten Durchgang hochzuhalten. Unter anderem zeigte der nach Verletzung genesene Kornegger seine Qualitäten und war zusammen mit Kapitän Björn Egger (je sieben Tore) bester Raunauer Torschütze. Zwischenzeitlich führte die Mannschaft mit 18 Toren Vorsprung, am Ende stand ein deutlicher und verdienter 39:26-Erfolg auf der Anzeigetafel. Da der zweitplatzierte Verfolger TSV Gundelfingen nur unentschieden spielte, hat der TSV nun drei Punkte Vorsprung.
Günzburg II verpasst den Sieg ersatzgeschwächt
Mit einem stark ersatzgeschwächten Kader reiste der VfL Günzburg II zum Auswärtsspiel beim TSV Bobingen. Trotz des Personalmangels erkämpfte sich das Team mit dem 24:24 zumindest einen Punkt. Zur Halbzeit lag die Günzburger Reserve sogar mit 14:11 in Führung, vor allem dank einer stabilen und konzentriert arbeitenden Defensive.
Auch im zweiten Durchgang spielte der VfL II lange gut mit, zwang Bobingen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und erspielte sich über Ballgewinne und geduldige Angriffe weitere Vorteile. In der Schlussphase machte sich dann aber der hohe Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Gastgeber nutzten Günzburger Unkonzentriertheiten, kamen Tor um Tor heran und glichen kurz vor Schluss aus. Damit wartet die Zweitvertretung des VfL weiter auf den ersten Ligasieg seit dem 30. November.
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