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SV Wattenweiler zieht nach Elfmeterschießen ins Bezirkspokal-Finale ein

Fußball

Wattenweiler kämpft sich ins Pokalfinale – in der Liga fehlt die Kaltschnäuzigkeit

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    Die Fußballerinnen des SV Wattenweiler stehen nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den TSV Buchenberg im Finale des Bezirkspokals.
    Die Fußballerinnen des SV Wattenweiler stehen nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den TSV Buchenberg im Finale des Bezirkspokals. Foto: Verein

    3:2-Sieg nach Elfmeterschießen im Halbfinale des Bezirkspokals beim Ligakonkurrenten TSV Buchenberg sowie ein 1:1-Unentschieden im Heimspiel der Bezirksoberliga gegen den Tabellennachbarn SpVgg Kaufbeuren: Das ist die jüngste Erfolgsbilanz der Fußballerinnen des SV Wattenweiler. Im Pokalspiel in Buchenberg versäumte es das Team von Trainer Franz Dankel, die Partie schon in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Marina Wolff, Sandra Dietrich und Romja Schnitzler hatten dazu in der ersten Halbzeit mehrere Möglichkeiten, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen. Außer einem gefährlichen Torschuss der Buchenbergerinnen, den Keeperin Julia Weitmann parierte, tat sich in Halbzeit zwei nicht mehr viel. So mussten im Elfmeterschießen die Siegerinnen ermittelt werden.

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    Dabei verwandelten Tina Wolf, Julia Schwarz und Selina Burghardt für Wattenweiler ihre Elfmeter sicher. Glück für die SVW-Damen, dass die Gastgeberinnen zwar zweimal durch Ronja Kunz und Jennifer Keck trafen, danach aber zweimal den Ball über das Tor beförderten. Zudem hielt Torhüterin Weitmann den entscheidenden fünften Elfmeter der Buchenbergerinnen. Fazit von SVW-Trainer Dankel: „In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner gut im Griff, aber leider das Tor nicht getroffen. Nach der Pause war es ein fahriges Spiel von beiden Mannschaften ohne nennenswerte Chancen und so mussten wir bis zum Schluss um den Einzug ins Finale bangen.“

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    Zwei Tage später ging der SV Wattenweiler im Heimspiel gegen die SpVgg Kaufbeuren bereits in der 13. Minute in Führung. Einen klugen Pass von Selina Rösch durch die Schnittstelle verwandelte Sandra Dietrich zum 1:0. Weitschüsse von Weitmann und Rösch verfehlten das Ziel, auf der Gegenseite zeichnete sich SVW-Keeperin Weitmann aus, indem sie Kaufbeurer Weitschüsse und Freistöße parierte.

    Nach der Pause hatte zunächst Dietrich das 2:0 auf dem Fuß, dann verwandelten die Gäste einen fragwürdigen Freistoß durch Paula Eichinger zum 1:1-Ausgleich. In der 68. Minute tauchte Wolf und in der 80. Minute Burghardt allein vor der Kaufbeurer Torfrau auf, konnten diese aber nicht überwinden. So blieb es beim Unentschieden, mit dem Trainer Dankel allerdings nicht ganz zufrieden war: „Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hätte man sich mit einem Sieg belohnen können, der nicht unverdient gewesen wäre.“

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