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Ursberg: Stifterfest in Ursberg erinnert an 800. Todestag des Heiligen Franziskus

Ursberg

Stifterfest in Ursberg erinnert an 800. Todestag des Heiligen Franziskus

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    Die Generaloberin der St. Josefskongregation, Schwester Katharina Wildenauer, schlüpfte kurz in die Rolle des Ordensgründers Franz von Assisi.
    Die Generaloberin der St. Josefskongregation, Schwester Katharina Wildenauer, schlüpfte kurz in die Rolle des Ordensgründers Franz von Assisi. Foto: Carmen Rettermeier
    Frida Dardhanjori von der Dominikus-Schule und Stufensprecher des Ringeisen-Gymnasiums, Fabian Weibert, begrüßten Erzbischof Dr. Ludwig Schick.
    Frida Dardhanjori von der Dominikus-Schule und Stufensprecher des Ringeisen-Gymnasiums, Fabian Weibert, begrüßten Erzbischof Dr. Ludwig Schick. Foto: Carmen Rettermeier

    „Wir freuen uns, dass Sie da sind!“ – mit diesen Worten begrüßte Frida Dardhanjori aus dem Förderzentrum „Dominikus-Schule“ begleitet und ergänzt vom Stufensprecher des Ringeisen-Gymnasiums, Fabian Weibert (Q12), den Festzelebranten des diesjährigen Stifterfestes: Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg. Dieser begann in der vollbesetzten St. Florianskapelle seine Predigt mit einer persönlichen Note.

    Ausgehend von seiner bewegten Zeit als Medizinstudent und „Alt-68er“ auf der Suche nach Sinn und Leben stellte er eine Verbindung zum jungen Franziskus her. Wie dieser im Kirchlein von San Damiano die Stimme des Herrn hörte, auf welche er sein Leben grundlegend änderte, fühlte sich der spätere Bischof von einem Vers des Johannes-Evangeliums angesprochen, in dem Jesus spricht: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“. Dieser Satz, so der Erzbischof, habe ihn geprägt und sei grundlegend für seine Aufgaben als Professor und Geistlicher gewesen.

    An verschiedenen Stellen des Gottesdienstes füllten Schülerinnen und Schüler des Ringeisen-Gymnasiums und der Dominikusschule ein mehr als zwei Meter großes hölzernes Tau-Kreuz mit Farbe und Leben. Dazu wurden Symbole mit Werten des Heiligen erklärt und angeheftet: Geschwisterlichkeit, Nachahmung Christi, Sorge für Arme und Schwache, Schöpfung, Frieden und seine franziskanische Familie.

    Nach dem feierlichen TeDeum überreichten Ministrantinnen und Ministranten an die anwesenden Schwestern der St. Josefskongregation von Schülerinnen und Schülern selbst hergestellte rote Gummibärchen in Tau-Form zum Dank für die Trägerschaft des Gymnasiums und ihr Wirken in Ursberg. Weitergefeiert wurde im Anschluss im Ringeisensaal. Schulleiter Andreas Merz bedankte sich bei allen beteiligten Personen und Gruppen und den Mitfeiernden. Durch das große Engagement und Miteinander sei ein großartiges Fest entstanden, das noch länger in Erinnerung bleiben wird.

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