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VdK Krumbach setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Krumbach

Mit dem VdK-Ortsverband Krumbach gegen Gewalt an Frauen

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    Die Frauenbeauftragte Heidi Heberle (Zweite von links) unterstützte mit ihrem Team Karl-Heinz Heberle, Helmut Mößinger, Alexander Löhel und Inge Sendler (von links)  den Aktionstag. Nicht auf dem Bild sind Anna Mayr und Georg Mayr.
    Die Frauenbeauftragte Heidi Heberle (Zweite von links) unterstützte mit ihrem Team Karl-Heinz Heberle, Helmut Mößinger, Alexander Löhel und Inge Sendler (von links) den Aktionstag. Nicht auf dem Bild sind Anna Mayr und Georg Mayr. Foto: Ludwig Bek

    Zum Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen machten Menschen auf der ganzen Welt auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Auch der VdK-Ortsverband Krumbach wolle das Thema gemeinsam in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, erklärte die Frauenbeauftragte vom VdK Krumbach.

    Die Farbe Orange stehe dabei für die Solidarität mit Betroffenen und für eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Das sei jedes Jahr aufs Neue wichtig, denn: Alle vier Minuten erlebt eine Frau in Deutschland Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2023 gab es 167.639 Fälle von Gewalt in Partnerschaften in Deutschland. 79,2 Prozent der Betroffenen waren Frauen. Leider erreichte die Anzahl der erfassten Betroffenen einen Höchststand. Im Jahr 2023 wurden 155 Frauen durch ihren (Ex-)Partner getötet – d.h. alle zwei Tage.

    Die Frauenbeauftragte des Vdk Krumbach, Heidi Heberle, mit ihrem Team unterstützte diesen Aktionstag. Sie verteilten in Arztpraxen, an Schulen, in Geschäften, in öffentlichen Einrichtungen, bei der Stadtverwaltung Krumbach und an privaten Haushalte verschiede Flyer, Plakate, Flugblätter und Buttons „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ mit den Forderungen des VdK Bayern sowie Informationen über das Hilfetelefon und die Onlineberatungen.

    Eine erste Anlaufstelle für Betroffene, auch für Angehörige oder Freunde, könne das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ sein: Tel. 116 016 oder im Internet https://www.hilfetelefon.de/. Die Gleichstellungsstellen der Kommunen oder Landkreise kennenebenso die Anlaufstellen vor Ort. (AZ)

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