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Wichtigkeit von Zeitzeugen in der Geschichtsbildung: Monika Losher-Bschorr erläutert

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Zeitzeugen: „Sie geben Antworten auf die Frage, wie sie das Erlebte ertragen“

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    Monika Losher-Bschorr hat zusammen mit Schülerinnen und Schülern am Krumbacher Gymnasium zahlreiche Zeitzeugen-Projekte auf den Weg gebracht.
    Monika Losher-Bschorr hat zusammen mit Schülerinnen und Schülern am Krumbacher Gymnasium zahlreiche Zeitzeugen-Projekte auf den Weg gebracht. Foto: Peter Bauer

    Ihr intensives Interesse an Geschichte, wann begann es?
    Monika Losher-Bschorr: Ich war elf Jahre alt, als ich begann, mich für Geschichte, insbesondere für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, zu interessieren. Beide Opas, Soldaten im Zweiten Weltkrieg, waren bereits vor meiner Geburt verstorben. Diese Leerstelle konnten unsere Omas, obwohl sie immer für uns da waren, nicht schließen. So war ich auf der Suche nach einer Art großväterlichem Freund, der mir über das im Zweiten Weltkrieg Erlebte erzählt. Franz Hohl wurde für mich zu einer Art Leihopa. Er hat mir über seinen Einsatz an der Ostfront erzählt. Auch darüber, wie krank er war, als er aus der Gefangenschaft in Russland nach Hause kam. Sehr viel haben mir Pius Lecheler, Schmied im Hammerschmiedemuseum Naichen, und dessen Frau Anni erzählt. Später waren Adalbert Hösle sen. und Dr. Georg Höck aus Langenhaslach sowie Alfred Hennings für mich wichtige Gesprächspartner. Es haben sich Freundschaften über Generationen hinweg entwickelt.

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